23.02.2015

www.gupta-verlag.de/kautschuk

Ligninbasierte Carbonfasern für Massenanwendungen

Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über dessen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) gefördert. Derzeit gewinnt man Carbonfasern überwiegend aus dem fossil-basierten Polyacrylnitril (PAN) oder aus Pech. Die so hergestellten Fasern sind aber noch zu teuer für Massenanwendungen. Lignin aus Holz mit einem Kohlenstoffanteil von etwa 55?-?65 % wäre eine kostengünstige Alternative. Dieser Stoff, von dem in der Papierherstellung weltweit rd. 50 Mio. t jährlich anfallen und meist thermisch verwertet werden, brächte das Potenzial für die angestrebte Preissenkung mit. Das Projekt hat zum Ziel, ligninbasierte Carbonfasern in der für den Leichtbau erforderlichen Qualität herzustellen. Am Ende der Entwicklungsarbeiten soll eine Carbonfaser stehen, die eine Zugfestigkeit von rd. 1,5 GPa sowie ein Zugmodul von ca. 150 GPa aufweist und damit geeignet für Anwendungen in der Luftfahrt ist.

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