10.04.2010

Logistik: Potenzialanalyse für die Supply Chain spürt Verbesserungsmöglichkeiten auf

In vielen, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen schlummert hohes Optimierungspotenzial im Bereich der Logistik. Mit einer Supply-Chain-Potenzialanalyse hilft das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML beim Aufspüren dieses Potenzials.
Welche Waren muss ich in welcher Menge auf Lager haben, um kostengünstig zu arbeiten und um Kundenwünsche zu erfüllen? Wie kann ich meine Liefertreue verbessert? Ab welchem Punkt in der Produktion fertige ich Produkte individuell für den Kunden? Derartige Fragenstellungen können Unternehmen oft nur "aus dem Bauch heraus" beantworten. "Dabei ließen sich bereits durch kleine Maßnahmen hohe Kosteneinsparungen realisieren, die die Wettbewerbsposition der Unternehmen nachhaltig verbessern", sagt Jan-Christoph Maaß vom Fraunhofer IML.


Um die Potenziale in der Supply Chain aufzudecken hat das Fraunhofer-Institut aus der Erfahrung zahlreicher Projekte eine systematische Vorgehensweise zur schnellen Identifikation von Verbesserungsmöglichkeiten in der Logistik entwickelt. Diese Supply-Chain-Potenzialanalyse ist darauf ausgerichtet, mit einem Aufwand von nur wenigen Tagen gemeinsam mit den Unternehmen die Lieferkette zu durchleuchten und Stärken und Schwächen zu identifizieren. Darauf aufbauend wird ein konkreter Plan zum weiteren Vorgehen erstellt. "Durch dieses schlanke Vorgehen eignet sich die Analyse insbesondere auch für kleine und mittlere Unternehmen, die erfahren möchten, an welcher Stelle ihrer Supply Chain die größten Kosteneinsparungen erzielt werden können", ist Maaß überzeugt.

Da auch die Landesregierungen in Nordrhein-Westfalen und in anderen Bundesländern die Chancen durch eine Potenzialberatung für kleine und mittlere Unternehmen erkennen, bieten sie schnelle und unbürokratische Förderprogramme zur Unterstützung solcher Vorhaben an.

Weitere Informationen:
Jan-Christoph Maaß
Tel. 0231 / 9743 143
E-Mail: jmaass@iml.fraunhofer.de