29.03.2011

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Müller Kunststoffe: Neue halogenfreie flammgeschützte TPE für den Bausektor

Müller Kunststoffe produziert seit Jahren halogenfreie flammgeschützte Lifoflex TPE-Compounds. Diese flammgeschützten Compounds erreichen nach Anbieterangaben nach der Prüfmethode UL 94 die Brennbarkeitsklasse V0 mit einer minimalen Probendicke von 3,0 bzw. 1,6 Millimetern. Die beiden Standardserien Lifoflex UV FLAM 600 (UL 94 V0 bei 3,0 Millimeter) und Lifoflex UV FLAM 700 (UL94 V0 bei 1,6 mm wurden erstmalig auf der K 2010 vorgestellt. Diese Serien zeichnen sich neben der exzellenten Flammschutzwirkung auch durch deutlich verbesserte Verarbeitungseigenschaften für Extrusions- und Spritzgussanwendungen aus, heißt es weiter.

Aufgrund der stetig ansteigenden Nachfrage wurden jetzt neue Spezialtypen der flammgeschützten Lifoflex-Typen speziell für den Bereich Bau entwickelt. In der Bauindustrie muss die Norm "Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen DIN 4102-1 erfüllt werden. Die neuen halogenfreien Lifoflex-Typen entsprechen der Baustoffklasse B2 bei einer minimalen Probendicke von 1,6 mm. Diese Spezialvarianten der halogenfreien flammgeschützten Lifoflex-Serien sollen sich durch verbesserte mechanische Eigenschaften und nochmals vereinfachte Verarbeitung auszeichnen.

Die neuen Lifoflex UV FLAM Materialien sind sowohl im Spritzguss als auch in der Extrusion verarbeitbar. Daraus ergeben sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Durch die gute Haftung zu PP können auch 2-Komponenten-Bauteile produziert werden. Eine typische Anwendung hierfür sind Hohlwanddosen, bei denen die sehr dünne Wandstärke des TPEs ein Problem darstellt. Lifoflex UV FLAM besteht jedoch die geforderte Glühdrahtprüfung und sorgt für die Abdichtung zum PP Gehäuse. In der Extrusion liegt die Hauptanwendung im Bereich Profile für den Innenraum, z.B. Deckenabschlussprofile, Profile für Heizungen oder Dichtprofile für Wände.

Möglich sind auch Kombinationen aus Flammschutz, elektrischer Leitfähigkeit und haftungsmodifizierte Typen für verschiedene thermoplastische Kunststoffe, durch die sich das Spektrum der Einsatzmöglichkeiten deutlich erweitertere, heißt es abschließend.