13.02.2014

www.gupta-verlag.de/polyurethane

Magna und bio-on gehen Kooperation ein

bio-on ist es nach eigenen Angaben gelungen, durch den Einsatz natürlich vorkommender Bakterien eine neue Art von Biokunststoff zu entwickeln: Diese Bakterien ernähren sich von Abfallprodukten aus Zuckerrüben. Während des Fermentierungsprozesses wandelt sich das Material in Kunststoff (Polyhydroxyalkanoat oder PHA) um. Das Ergebnis ist in Wasser und Erde vollständig biologisch abbaubar - ein umweltfreundliches Produkt, das nicht auf Nahrungsmittel als natürliche Ressource zurückgreift und Alternativen zu den in der Automobilindustrie eingesetzten herkömmlichen Kunststoffarten aufzeigen könnte, so das Unternehmen. Mit Hilfe seiner Interiors-Geschäftseinheit koppelt Magna nun sein automobiles Know-how mit der chemischen Expertise von bio-on, um zu untersuchen, wie die Produktion dieses natürlichen Polyestererzeugnisses auf eine für die Industrie geeignete, sich wirtschaftlich rentierende Größenordnung angehoben werden kann. Gemeinsam werden die beiden Unternehmen darüber hinaus testen und bewerten, wie sich der Biokunststoff von bio-on in verschiedenen Standardprozessen der Automobilindustrie, etwa beim Thermoformen, verhält. Zu diesem Zweck stellt Magna Interiors ein Werk in Liberec, Tschechien, zur Verfügung.

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