29.04.2011

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Masterflex: Deutliche Steigerung beim Umsatz und der Ertragskraft

Die Masterflex AG, weltweit aktiver Spezialist für die Entwicklung und Herstellung anspruchsvoller Verbindungs- und Schlauchsysteme aus High-Tech-Kunststoffen, meldet einen sehr erfolgreichen Start ins 1. Quartal 2011. Den Konzernumsatz steigerte Masterflex in den ersten drei Monaten von 11,2 Mio. Euro auf 13,9 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 74,5% auf 2,4 Mio. Euro. Damit wurde die EBIT-Marge auf 17% erhöht. Das Konzernergebnis verbesserte sich von -0,4 Mio. Euro auf 0,9 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote konnte über die Marke von 20% gehoben werden.

Gleichzeitig konnte die Masterflex AG auf der gestrigen Bilanzpressekonferenz die vorab gemeldeten vorläufigen Zahlen 2010 bestätigen. Den Konzernumsatz 2010 steigerte die Masterflex AG von 38,4 Mio. Euro im Vorjahr um rund 20% auf 46,1 Mio. Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT aus fortgeführten Bereichen) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreswert von 3,7 Mio. Euro um rund 76 % auf 6,4 Mio. Euro. Das Konzernergebnis, obwohl noch negativ, verbesserte sich signifikant von -13,6 Mio. Euro auf -2,3 Mio. Euro. Die Nettoverschuldung konnte die Masterflex AG um 23,6 Mio. Euro abbauen. In der Kombination mit der erfolgreichen Eigenkapitalmaßnahme im Dezember 2010 verbesserte das Unternehmen seine Eigenkapitalquote erheblich auf 18,7%. Das Ergebnis je Aktie der fortgeführten Geschäftsbereiche drehte von -0,24 Euro auf 1,67 Euro.

Dr. Andreas Bastin, Vorstandsvorsitzender der Masterflex AG: "Wir beginnen allmählich die Früchte unserer sehr harten Restrukturierung der Jahre 2008 bis 2010 zu ernten. Bereits Ende 2010 haben wir deutlich erkennen können, dass unsere Maßnahmen teilweise schneller greifen als von uns selbst gedacht. In das Jahr 2011 sind wir mit voller Kraft gestartet und haben jetzt eine ausgezeichnete Basis geschaffen für eine gute Entwicklung 2011."

Weiter vorangekommen sei die Masterflex AG auch in ihrer Strategie, sich vollständig auf das margenstarke Kerngeschäft zu konzentrieren. Nach dem Abstoßen zahlreicher Randbereiche seit 2008 konnten jüngst große Teile des letzten verbliebenen, nicht zum Kerngeschäft zählenden Bereichs veräußert werden. Innerhalb der Mobility-Sparte, die bereits 2010 als aufgegebener Geschäftsbereich bilanziert wurde, konnte Masterflex die 51%ige Beteiligung an der Clean Air Bike GmbH, Berlin, und den 100%igen Anteil an der Velo Drive GmbH, Herten, veräußern. Die noch in der Masterflex-Gruppe verbliebenen Aktivitäten der Mobility-Sparte umfassen nunmehr nur noch die Brennstoffzellentechnik. Auch für dieses Segment plant Masterflex einen Verkauf oder die Einbringung in eine Partnerschaft mit einem dritten starken Partner.

Für 2011 rechnet die Masterflex AG mit einer weiter positiven Geschäftsentwicklung. Der Vorstand geht von einer Umsatzsteigerung von acht bis zehn Prozent auf 50 bis 51 Mio. Euro sowie einem EBIT von rund 7,0 Mio. Euro aus. Gleichzeitig plant das Unternehmen seine Eigenkapitalstruktur zügig weiter zu verbessern und sich der selbst gesteckten Zielquote von mindestens 30% weiter anzunähern. Dr. Andreas Bastin: "Auf Jahressicht haben wir uns eine EBIT-Marge von 14% zum Ziel gesetzt. Ich denke, das ist für ein Technologie- und Industrieunternehmen, das gerade aus der Restrukturierung kommt, eine ausgezeichnete Marke.´

Das Wachstum 2011 wird von der Internationalisierung und den Innovationen getragen. 2010/2011 ist die Masterflex AG in Russland und Brasilien gestartet. Zielgerichtet sollen neue Ländermärkte erschlossen werden, die für die eigenen Produktlösungen überproportionales Potenzial erwarten lassen. Parallel will Masterflex über Innovationen, wie die im Januar gestarteten beheizbaren templine(R)-Schläuche, das Anwendungsspektrum auf bislang nicht oder nur teilweise bediente Branchen und Segmente erweitern.