15.08.2014

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Masterflex: Schlauchhersteller setzt Wachstumskurs in Q2 fort

Das Geschäft mit Hightech-Schläuchen und -Verbindungssystemen ist im ersten Halbjahr 2014 um 10,4 Prozent auf 32,0 Mio. Euro gestiegen. "Es läuft wirklich gut", resümiert der Vorstandsvorsitzende der Masterflex SE, Dr. Andreas Bastin. "Wir setzen unseren nachhaltig angelegten, ertragreichen Wachstumskurs in 2014 mit unverändertem Tempo weiter fort. Und wir halten an unserer Jahresprognose fest und erwarten auch für das ganze Jahr 2014 ein überdurchschnittlich wachsendes Geschäft. Aber es sind noch eine Reihe von Hausaufgaben zu machen, bevor wir unserer Vision vom globalen Marktführer in allen Spezialmärkten für Verbindungssysteme näher rücken."

Das sich dynamisch entwickelnde Geschäft mit Hightech-Schläuchen und -Verbindungssystemen führt demnach auch dazu, dass der Druck durch Vorlaufkosten der Internationalisierung auf das operative Ergebnis abnimmt. Das Ebit (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) für das erste Halbjahr 2014 beträgt 3,5 Mio. Euro und ist somit um 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (3,3 Mio. Euro) gestiegen. Die Ebit-Marge beläuft sich auf 11,1 Prozent. Der leichte Rückgang (Vorjahr: 11,4 Prozent) ist insbesondere auf eine etwas erhöhte Materialeinsatzquote zurückzuführen, die im Wesentlichen auf einem Mix-Effekt in der Auftragsstruktur beruht.

Der Anstieg der Personalkosten - bei einer leicht wachsenden Belegschaft im Rahmen der umsatzgetriebenen Produktionsausdehnung - ist hingegen im ersten Halbjahr 2014 mit einem Anstieg von nur 5,6 Prozent auf jetzt 11,6 Mio. Euro deutlich abgeflacht. "Hier spiegelt sich wider, dass die Kosten für die erste Ausbaustufe der Internationalisierung, die überwiegend nicht aktiviert, sondern als Personalkosten sofort aufwandswirksam wurden, seit diesem Jahr durch das steigende Geschäft wieder verdient werden", sagt Bastin.

Der Konzerngewinn des ersten Halbjahres ist von 1,5 Mio. Euro um 26,5 Prozent auf 1,9 Mio. Euro gestiegen. Neben dem gestiegenen operativen Ergebnis trug hierzu insbesondere das deutlich verbesserte Finanzergebnis von nur mehr - 0,6 Mio. Euro (Vorjahr: - 0,9 Mio. Euro) bei. Hierin spiegelt sich erstmals der vor einem Jahr abgeschlossene neue Konsortialkredit wider. Aus dem Konzernüberschuss leitet sich ein Ergebnis pro Aktie von 21 Cent ab (Vorjahr 17 Cent).

Insgesamt betrachtet, seien allerdings die Unsicherheiten wieder gestiegen. Bastin: "Die zunehmende Zahl und Intensität geopolitischer Konflikte drückt auf die Stimmung in der gesamten Wirtschaft. Zwar verspüren wir bis heute noch keine Auswirkungen auf unser Geschäft, auch nicht bei unserem russischen Joint Venture in St. Petersburg. Aber das kann sich rascher ändern als uns lieb ist."

Gleichwohl hält der Konzern an seiner Wachstumsstrategie fest. Bastin: "An unserer nachhaltig angelegten Internationalisierung geht kein Weg vorbei. Die Wachstumsperspektiven in Zentraleuropa sind begrenzt. Als sich dynamisch entwickelndes Unternehmen müssen wir uns kontinental breit aufstellen."

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