Mikroplastik beeinträchtigt das Geschlechtsleben von Austern

While oysters are commonly associated with being an aphrodisiac, apparently our face wash doesn’t reciprocate the feeling. According to a recent study published in the journal Proceedings of the National Academy of Sciences, oysters aren’t getting it on like they used to because of microbeads found in our cosmetics.

For two months scientists assessed the impact of polystyrene microspheres (micro-PS) on the physiology of adult Pacific oysters that were exposed to micro-PS during reproduction. Results shows the oysters had 41% fewer offspring, which grew slower than normal.

Abbildung: freedigitalphotos/tiverylucky

Im Rahmen der Studie wurden Austern mit Polystyrol-Mikropartikel in Kontakt gebracht; diese Polymermaterial beeinträchtigt, wie sich zeigte, die Energieaufnahme und deren Bereitstellung (im lebenden Organismus) sowie dessen Fortpflanzungsfähigkeit und damit auch die Geburtenrate. Ein Rückgang in der Energieaufnahme spielt eine Hauptrolle in der Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit.

Die Studie rechnet vor, dass pro Jahr rund zwölf Millionen Tonnen Plastik in die Ozeane eingetragen werden. Kunststoffe werden in der Regel nicht abgebaut, sondern zerfallen in sogenannte in Mikropartikel, die in ihrer Größe Phytoplankton gleichen, das ein wichtige Nahrungsgrundlage für Meeresorganismen ist. Sie verwechseln Mikroplastik mit Nahrung oder nehmen es mit dieser in den Organismus auf.  

Dank des unter anderem in den USA verhängten Verbots eines Einsatz von Mikroplastikpartikeln in Gesundheitsprodukten bis Sommer 2017 und in Kosmetika bis Sommer 2018, besteht Hoffnung, dass die Belastung von Organismen, die ihre Nahrung dadurch gewinnen, dass sie Wasser filtern, mittel- und langfristig zurückgeht und sich mit der damit einhergehenden günstigeren Reproduktionsgrundlage auch die Ertragszahlen verbessern. (Plastics Today/GD)