Mit Brennstoffzellen für die Energiewende – Der Forschungsverbund ForOxiE²

Die Energiewende ist eine der großen Herausforderungen dieser Zeit. Im Forschungsverbund ForOxiE² (Oxidationsstabile und katalytisch aktive Werkstoffe für „atmende“ thermo-elektro-chemische Energiesysteme) arbeitet die Hochschule Coburg mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft an Möglichkeiten der Speicherung erneuerbarer Energie.

Fast ein Drittel des deutschen Stroms stammt aus erneuerbaren Ressourcen. In den nächsten Jahren soll diese Zahl idealerweise noch steigen. Damit das gelingt, ist eine Weiterentwicklung elektrochemischer Energiespeicher notwendig, um so die durch Windkraft und Solaranlagen gewonnene Energie sichern und nach Bedarf verteilen zu können.

Im Forschungsverbund ForOxiE² beschäftigt sich die Hochschule Coburg mit Brennstoffzellen und testet deren Materialien auf ihre Lebensdauer und Lastdynamik. Ziel ist es, die Bedingungen der Zelle zu optimieren und somit ihre Lebensdauer zu verlängern. Grundlage der Versuche sind Daten, die die Hochschule im Rahmen eines Vorgängerprojekts aus dem Realbetrieb eines Stromspeichers gewinnen konnte. Die Daten beziehen sich sowohl auf die Stromproduktion wie auch das Verbrauchsverhalten und erlauben so die Entwicklung realistischer Belastungsprofile.

Das Projekt, bei dem neben der Hochschule Coburg drei weitere Universitäten und zehn Industriepartner mitwirken, wird von der bayrischen Forschungsstiftung gefördert und läuft drei Jahre. Die Hochschule Coburg strebt letztendlich an, den Industriepartnern die Eingliederung von langlebigen Energiespeichern in das Stromnetz zu ermöglichen. Damit sollen Energie-Schwankungen ausgeglichen und Verluste minimiert werden.

Quelle
Hochschule Coburg