17.01.2011

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NGR: Erste Recycling-Anlagen in Portugal installiert

Die österreichische NGR - Next Generation Recyclingmaschinen befasst sich mit dem Bau von Maschinen für die Wiederaufarbeitung thermoplastischer Kunststoffe und hat sich auf typische Problemfälle wie Umreifungsbänder, Fasern, Folien (auch Stretch-Folien und Randstreifen), Anfahrklumpen und Platten spezialisiert. Die breite Produktpalette umfasst Anlagen mit Durchsatzleistungen von 20 kg/h bis 2.000 kg/h und bietet Lösungen für diverse Anwendungen, die speziell auf die Wünsche der Kunden abgestimmt sind.

Zwei erste Recycling-Anlagen für Portugal
Aktuell hat NGR ihre ersten beiden Recyclinganlagen in Portugal installiert, teilt der Maschinenbauer mit. Bei einer davon handelt es sich um eine E:GRAN 50 AP - eine Anlage, die für produktionsbegleitendes Recycling thermoplastischer Folien-Randstreifen im Inline-Betrieb für 5 bis 50 kg Durchsatz pro Stunde konzipiert wurde. Das Unternehmen Plasmeriz in Esmeriz, welches nun mit der E:GRAN PE Folienrandstreifen verarbeitet, schätzt nach NGR-Angaben besonders die hohe Flexibilität und die einfache Bedienbarkeit der Maschine. Das besondere Einzugsverhalten und die automatische Drehzahlanpassung des Extruders zeichnen die E:GRAN besonders aus, heißt es weiter.. Dies und die hohe Qualität des Regranulats hätten schnell zur Entscheidung, in eine NGR Anlage zu investieren, geführt.

ONE-STEP Technologie
Die zweite Anlage, eine S:GRAN 85 V HD, wurde bei Silvex in Benavente installiert. Mit der modular aufgebauten Anlagenkonfiguration von NGR sei selbst bei schwierig zu zerkleinernden Materialien kein zusätzliches Vorzerkleinerungssystem mehr nötig. Herz der Maschine ist die patentierte Zerkleinerer-Einschnecken-Extruder Kombination, die beinahe jedes Material ohne zusätzliches Materialhandling verarbeiten könne. Dieser Prozess sei auch als NGR ONE-STEP Technologie bekannt.

Im Vergleich zu anderen Systemen konnte NGR den eigenen Angaben zufolge u.a. aufgrund der universellen Einsetzbarkeit der Anlage überzeugen. Silvex könne nun sowohl HDPE als auch LD/LLDPE Folien verarbeiten und aufgrund des besonders schonenden Extrusionsprozesses sogar biologisch abbaubare Kunststoffe. Weitere Gründe für die Kaufentscheidung seien der geringe Personaleinsatz, die niedrigen Arbeitsanforderungen an die Anlage, die vielfältigen Möglichkeiten beim Materialinput in Form sogar von ganzen Folienrollen oder Anfahrklumpen gewesen.