06.12.2010

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Nanomaterialien am Arbeitsplatz

Die Nanotechnologie ist hoch innovativ und Thema weltweiter Programme zu Wirtschaftsförderung und nachhaltiger Entwicklung. Aber die Auswirkungen von Nanomaterialien auf die Gesundheit von Beschäftigten werfen noch viele Fragen auf. Deshalb veranstaltet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) am Montag, 17. Januar 2011, von 9.00 bis 17.00 Uhr in Dortmund das Dialog-Forum: "Nanomaterialien am Arbeitsplatz".

Seit 2005 sucht die BAuA mit Forschungs- und Entwicklungsprojekten aktiv nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Maße Nanomaterialien die Beschäftigten gefährden können. Die Projekte sind in eine gemeinsame Strategie der Ressortforschungseinrichtungen des Bundes zum Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutz eingebunden. Im Vordergrund stehen Fragen der Messung von Nanopartikeln am Arbeitsplatz, mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit von Arbeitnehmern und die Auswahl angemessener Arbeitsschutzmaßnahmen auf Grundlage des Vorsorgeprinzips der Europäischen Union.

In der Stahlhalle der DASA Arbeitsschutz Ausstellung in Dortmund informieren Experten aus der Praxis, der BAuA und des Bundesarbeitsministeriums in parallelen Foren über Schnittstellen der BAuA-Forschung mit Politik und Praxis. Zudem gibt es Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung.

Die Veranstaltung möchte einen Dialog zu Chancen und Risiken der Nanotechnologie zwischen den beteiligten Akteuren herstellen. Beschäftigte wie Führungskräfte, deren Unternehmen mit Nanomaterialien arbeiten, sind ebenso willkommen wie Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Experten der Sicherheitsforschung oder Aufsichtspersonen der Bundesländer und der Gesetzlichen Unfallversicherung.

Anmeldungen für das kostenfreie Dialog-Forum „Nanomaterialien am Arbeitsplatz“ sind unter www.baua.de/ möglich. Ein Mittagsimbiss wird für 7 Euro angeboten.