03.07.2011

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Nanowissenschaften im Fokus

Mit aktuellen nanowissenschaftlichen Fragestellungen beschäftigt sich die Konferenz „Cellular Nano-Sciences“, die vom 3. bis 6. Juli 2011 an der Universität Heidelberg stattfindet. „Die Veranstaltung soll ein Forum bieten für den Austausch von Ideen und Innovationen an den Schnittstellen dieses noch jungen Forschungsbereichs zu den ,traditionellen‘ Naturwissenschaften“, betont der Initiator der Konferenz, Prof. Dr. Joachim Spatz, der am Physikalisch-Chemischen Institut der Ruperto Carola und am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart forscht. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Einsatz der Nanotechnologie zur Beobachtung zellulärer Prozesse. Erwartet werden rund 100 Teilnehmer aus dem In- und Ausland.

„In der biologischen Forschung werden zunehmend physikalische Methoden eingesetzt, um komplexe inter- und intrazelluläre Systeme zu untersuchen. Daraus entstehen neue interdisziplinäre Forschungsfragen, aber auch Ideen für künftige Anwendungen“, betont Prof. Spatz, der die Abteilung Neue Materialien und Bioysteme leitet. Ziel der Konferenz ist es, einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zu geben. Themenschwerpunkte sind unter anderem Einzelmolekül-Spektroskopie, Zellmechanik sowie bioinspirierte Nanomaterialien.

Zu den Referenten gehören renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den USA, Singapur, der Schweiz, Frankreich und Deutschland. Auf dem Programm steht auch eine Vorlesung mit Prof. Dr. Benjamin Geiger vom Weizmann Institut of Science in Israel. Der wissenschaftliche Nachwuchs hat während der Veranstaltung die Gelegenheit, seine Arbeiten als Poster oder in Form von Kurzvorträgen zu präsentieren. Die Konferenz findet im Rahmen des Jubiläumsprogramms zum 625-jährigen Bestehen der Ruperto Carola in Heidelberg statt.

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