01.07.2014

www.gupta-verlag.de/polyurethane

Neue 240 kt/y MDI-Anlage in China geplant

[image_0]Die MDI-Anlage wird eine Kapazität von 240 000 jato haben und am Standort der Shanghai Lianheng Isocyanate Co. Ltd. (SLIC) in Caojing/China gebaut. Durch die neue Anlage verdoppelt sich die Kapazität für MDI an dem Standort auf 480 000 jato. Die MDI-Anlage soll auf dem Shanghai Chemical Industrial Park (SCIP) in Caojing, China, in direkter Nachbarschaft zum bereits bestehenden integrierten Isocyanate-Komplex, gebaut werden. Dies ermögliche die Nutzung und den Zugang zu Rohstoffen und Energie, so heißt es. Darüber hinaus planen die Partner den Bau einer Recyclinganlage für HCl (Chlorwasserstoff). Diese Anlage produziert Chlor, ein Vorprodukt für MDI. Die Anlagen sollen im Jahr 2017 ihren Betrieb aufnehmen. Das Projekt bedarf noch der Zustimmung des chinesischen Ministry of Commerce. "BASF investiert weiter in die wichtige Wachstumsregion Asien-Pazifik, mit besonderem Fokus auf den chinesischen Markt. Polyurethane gehören zu den vielseitigsten Materialien überhaupt, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln - zum Beispiel für die Automobil- oder die Bauindustrie. Mit der neuen Anlage stärken wir unser Angebot für diesen dynamischen Markt", so Dr. Martin Brudermüller, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der BASF SE und zuständig für die Region Asien-Pazifik. SLIC hat heute eine Produktionskapazität von 240 000 jato MDI und umfasst auch Anlagen zur Herstellung der Vorprodukte Anilin und Nitrobenzol. Diese Anlagen wurden von BASF, Huntsman, Shanghai Hua Yi (Group) Company, Shanghai Chlor-Alkali Chemical Co. Ltd. und Sinopec Shanghai Gaoqiao Company gebaut. Die kommerzielle Produktion startete im Jahr 2006.

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