05.08.2010

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Neue Führungsbänder für Hydraulikzylinder

Müssen allerdings, bei sehr anspruchsvollen Einsätzen, besonders hohe pulsierende Querkräfte bei relativ kleinen, Bewegungen übertragen werden, versagen die bisher verwendeten Führungsbänder auf Basis von z. B. Phenolharz und Additiven: Durch die hohen hydraulischen Drücke entstehen Risse und Brüche in den Bändern.

Bei zusätzlich geringen axialen Bewegungen überhitzt zudem das Schmiermittel so stark, dass es zu Ablagerungen in der Mitte der Bänder kommt. Der Stolberger Hersteller von Hydraulikanlagen Hoven Hydraulik hat nun eine Lösung für extreme Einsatzbedingungen entwickelt. Versuchsreihen erwiesen PEEK als idealen Werkstoff für die Führungsbänder.

Das Material weist eine überdurchschnittliche Kombination von Festigkeit und Zähigkeit auf. Auch bei hohen Betriebstemperaturen zeichnet es sich durch große Belastbarkeit sowie gute Gleiteigenschaften und eine hohe Schlagfestigkeit aus. Ein diagonales Nutmuster in den Führungsbändern gewährleistet zusätzlich den permanenten Austausch des Schmierfilms bei sehr kleinen Zylinderhüben. So werden Ablagerungen effektiv verhindert. Hoven fertigt die Führungsbänder individuell nach Anforderungsprofil.

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