07.10.2014

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Neue GX-Baureihen in Mehrkomponenten-Ausführung

Die GXH, GXL und GXV bieten gute Voraussetzungen für das Mehrkomponentenspritzgießen und ergänzen die auf der K 2013 in den Markt eingeführte GXW (SpinForm-Wendeplattentechnik). Ein Highlight ist der integrierte Drehtisch. Ein servoelektrischer Antrieb sorgt hier für besonders schnelle Drehzeiten, Parallelbewegung und eine präzise Positionierung.

Hart-Weich-Verbindungen, farbige Soft-Touch-Oberflächen, Funktionsintegration oder auch die Kombination unterschiedlicher Farben und Kunststoffe wie Thermoplaste, Elastomere und Polyurethane sind mit den neuen Mehrkomponenten-Spritzgießmaschinen der GX-Baureihe möglich. Dabei lassen sich nicht nur zwei, sondern bis zu vier unterschiedliche Komponenten verarbeiten. "Die Anforderungen an multifunktionale Bauteile bestehend aus drei und mehr Materialien nimmt weiter zu. Durch den modularen Aufbau der zusätzlichen Spritzeinheiten können 3- oder 4-Farbenmaschinen einfach realisiert werden. Alle Einheiten lassen sich zentral über die KraussMaffei MC6-Steuerung bedienen.

Je nach Anforderung und Produkt kann der Kunde die passende Anordnung der Spritzeinheiten sowie den optionalen Drehtisch wählen. Das H der GXH steht symbolisch für zwei oder mehr parallel angeordnete Spritzeinheiten. "Durch die horizontale Anordnung wird die Schmelze direkt in die jeweilige Werkzeughälfte geführt. Damit werden so genannte tote Ecken im Heißkanal reduziert", so Jochen Mitzler, Leiter des strategischen Produktmanagements bei KraussMaffei. Weitere Vorteile der parallel angeordneten Spritzeinheiten sind das vereinfachte Werkzeugdesign sowie die platzsparende Bauweise der gesamten Maschine. Typische Endanwendungen der GXH sind im Fahrzeugbau, bei technischen und optischen Bauteilen zu finden. Auch 2K-Verschlüsse für die Verpackungsindustrie lassen sich effizient herstellen. Hierbei spielen der von KraussMaffei entwickelte Verriegelungsmechanismus GearX und der Führungsschuh GuideX ihre Vorzüge aus und sorgen für schnelle Zykluszeiten bei niedrigem Energieverbrauch.

Das L der GXL wiederum steht für eine seitlich horizontale Anordnung der zweiten Spritzeinheit. Dank der Modularität der GX-Baureihe lassen sich so kleine bis große Schussgewichte realisieren. Dritte im Bunde ist die neue GXV mit vertikaler Anordnung der zweiten Spritzeinheit, die eine gute Zugänglichkeit zur Hauptspritze erlaubt. Das V-Aggregat kann komplett aus dem Schließbereich für den Werkzeugwechsel geparkt werden, um die Zugänglichkeit wesentlich zu verbessern.KraussMaffei auf der Fakuma, Halle A7, Stand 7303/7304

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