22.05.2012

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Neue Junior-Professur Elastomere Werkstoffe an der TU Dresden

Mit der neu etablierten Junior-Professur wird der gewachsenen Bedeutung des Fachgebiets und der erfolgreichen Entwicklung der Elastomerforschung am Standort Dresden Rechnung getragen, und sie unterstützt und verstärkt in Forschung und Lehre die Aktivitäten am Lehrstuhl Polymerwerkstoffe und Elastomertechnik am IfWW, den seit 2003 Prof. Dr. Gert Heinrich im Rahmen einer gemeinsamen Berufung der Technischen Universität Dresden und des Leibniz-Instituts für Polymerforschung Dresden e. V. (IPF) innehat.[image_0] In seiner Position wird Dr. Sven Wießner auch eine Arbeitsgruppe Elastomertechnik in der Abteilung Verarbeitungsprozesse (Leitung: Prof. Udo Wagenknecht) an dem von Heinrich geleiteten Institut für Polymerwerkstoffe (IPW) des IPF führen. Geplant ist eine enge Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Elastomere in der Abteilung Verbundwerkstoffe des IPW am IPF. Diese Arbeitsgruppe hat mittlerweile, wie es der Hirsch-Index ausweist, insbesondere mit ihren Arbeiten zu Elastomer-Nanocomposites eine international führende Position erreicht. Mit Dr. Amit Das ist ein Mitarbeiter der Gruppe seit einem Jahr im Rahmen einer Gastprofessur maßgeblich an der Gestaltung des Lehrangebots zu Elastomeren an der Universität Tampere in Finnland beteiligt. Besonderer Schwerpunkt der Forschungsarbeiten von Wießner sind Aspekte der reaktiven Kautschukverarbeitung und die prozessgesteuerte Strukturbildung in thermoplastischen Elastomeren und Vulkanisaten, u. a. unter Nutzung der elektroneninduzierten reaktiven Aufbereitung. Im Vordergrund stehen dabei maschinen- und verfahrenstechnische Entwicklungen, die Prozesssimulation und der Ausbau von bereits erfolgreich angelaufenen industriellen Überführungskonzepten. Wießner ist seit 2005 am IPF beschäftigt. Er promovierte an der Technischen Universität Chemnitz zur Thematik der kontinuierlichen reaktiven Aufbereitung von Elastomerlegierungen. Seit 2009 hat er einen Lehrauftrag für Elastomertechnik im Rahmen des Masterstudiengangs Maschinenbau an der Hochschule Lausitz (FH) in Senftenberg. Neben der Arbeit an seinen Forschungsprojekten und der Erweiterung des Lehrangebots zu Elastomerwerkstoffen an der Technischen Universität Dresden wird sich Wießner in Zukunft verstärkt um Ausbau und Intensivierung der Zusammenarbeit im sächsischen Kompetenznetzwerk Elastomere widmen, das IPF und TU Dresden mit den Technischen Universitäten in Chemnitz und Freiberg verbindet.

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