20.09.2011

Universität Bayreuth

Neue Trends bei Riesenmolekülen

Neue Forschungsergebnisse und -trends stehen im Mittelpunkt des "Bayreuth Polymer Symposium", das vom 11. bis 13. September 2011 wieder ein Treffpunkt international führender Experten auf dem Gebiet der Polymerwissenschaften sein wird. Die Konferenz, die seit 1987 alle zwei Jahre auf dem Bayreuther Universitätscampus stattfindet, zählt heute weltweit zu den bedeutendsten polymerwissenschaftlichen Foren.

Die Fachvorträge befassen sich mit allen Aspekten der Herstellung, Verarbeitung und Anwendung von Kunststoffen, beispielsweise in der Nanotechnologie (flexible Computerbildschirme) oder in der Medizin (an Riesenmoleküle gebundene Krebswirkstoffe). Von besonderem Interesse sind auch Oberflächen aus Kunststoff, die auf Umweltreize reagieren. In zwei Schwerpunktforen geht es um zwei Forschungsrichtungen, die sich in den letzten Jahren als besonders innovativ herausgestellt haben: selbstorganisierte Nanostrukturen und polymere Schäume.

Prof. Dr. Hans-Werner Schmidt, Vizepräsident der Universität Bayreuth für die Bereiche Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs, wird die Konferenz am 11. September 2011 um 17.45 Uhr im Gebäude NW II (Hörsaal 18) eröffnen. Die folgenden zwei Plenarvorträge von hochkarätigen Wissenschaftlern aus Japan und Frankreich befassen sich mit der Anwendung von Polymeren in der Medizin und mit Kunststoffen, die nach einem Bruch wieder selbst heilen. Um 19.30 Uhr folgt im Foyer des Gebäudes NW II das traditionelle Beisammensein mit Bier, Brezeln und Würstchen, kurz: BPS (Beer, Pretzel, Sausage). Vertreter der Medien sind herzlich willkommen! Sie haben hier die Gelegenheit, mit den Bayreuther Veranstaltern und den Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen.

Als Inhaber des Lehrstuhls Molekulare Chemie I gehört Prof. Dr. Hans-Werner Schmidt auch dem Organisationsteam des "Bayreuth Polymer Symposium" an. "Das BPS ist seit zwei Jahrzehnten ein Anziehungspunkt für viele exzellente, international ausgewiesene Polymerforscher", erklärt er angesichts des hochkarätigen Teilnehmerkreises. "Die Konferenz leistet deshalb einen wichtigen Beitrag zur Internationalisierung der wissenschaftlichen Kontakte und Kooperationen". Und Prof. Dr. Axel Müller, der den benachbarten Lehrstuhl Molekulare Chemie II leitet, fügt hinzu: "Auch in diesem Jahr werden wir aktuelle Forschungsergebnisse diskutieren und darüber sprechen, in welche Richtungen wir die Polymerwissenschaften in den nächsten Jahren weiterentwickeln wollen. Der Austausch zwischen Chemikern, Physikern und Ingenieurwissenschaftlern ist dabei von ganz entscheidender Bedeutung. Diesen Dialog wollen wir auch mit unserem diesjährigen Konferenzprogramm vertiefen und vorantreiben. Besonders freut es mich, dass erneut eine große Zahl von Nachwuchswissenschaftlern und Doktoranden an der Konferenz teilnehmen werden."

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