17.09.2010

Bayern Innovativ Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH

Neue Verfahren für den zunehmenden Einsatz von Biopolymeren

Biopolymere besitzen das Potenzial, herkömmliche Werkstoffe zu ergänzen oder zu ersetzen; ein wichtiger Aspekt angesichts begrenzter fossiler Ressourcen. Mit dynamischen Fortschritten in der Rohstoffgewinnung, der biotechnologischen und chemischen Verfahrenstechnik sowie Polymerverarbeitung ergeben sich Chancen für innovative Produkte mit neuen Anwendungsmöglichkeiten. Vor diesem Hintergrund konzipiert und organisiert die Bayern Innovativ GmbH als Koordinator des Netzwerkes Life Science das zweite Kooperationsforum „Biopolymere – Perspektiven, Technologien, Märkte" am 11. November 2010 in Straubing.

Experten aus Industrie und Wissenschaft wie BASF, Biomer, Evonik Degussa, Polymaterials, Fraunhofer IAP und IGB, Centexbel (Belgien), Aalto University (Finnland), und Wageningen University (Niederlande) präsentieren Perspektiven der stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe unter Berücksichtigung der Öko-Effizienz, stellen neue Verfahren zur Herstellung und Optimierung von Biopolymeren vor und geben Beispiele für neue Produkte mit deren industrieller Anwendung und Vermarktung.

Das Forum ermöglicht in Verbindung mit der begleitenden Fachausstellung den direkten Kontakt mit Experten, potenziellen Anwendern und Kunden und etwaige zukünftige Kooperationen im Wachstumsmarkt Biopolymere. Am Abend findet ein Empfang und Get-together in der BioCampus Straubing GmbH statt.

Partner des Forums sind das Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe und die BioCampus GmbH in Straubing sowie die BioM WB GmbH. Die Einbindung des Enterprise Europe Network eröffnet zusätzliche Chancen für den transnationalen Wissenstransfer.

Teilnehmer des Kooperationsforums haben am Vortag die Gelegenheit, folgende Firmen und Institute zu besichtigen: Wissenschaftszentrum am Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe Straubing, H. Hiendl Kunststofftechnik GmbH & Co. KG, Südstärke GmbH, Hafen Straubing-Sand GmbH, und BioCampus Straubing GmbH.

Quelle und weitere Informationen: