03.07.2014

Wilhelm Büchner Hochschule

Neuer Bachelor-Studiengang verbindet Maschinenbau und Informatik

Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Industrieproduktion weiter auszubauen, entsteht derzeit das Internet der Dinge: Computer, die mit Sensoren und Aktoren ausgestattet sind, werden als Eingebettete Systeme in Maschinen und -teile eingebaut und über das Internet miteinander verbunden. Diese sogenannte Industrie 4.0 verbindet die physische und die digitale Welt und ist die Domäne der Maschinenbau-Informatik. Hier sind Ingenieure mit fundierten Kenntnissen sowohl im Maschinenbau als auch in der Informatik gefragt. Der neue interdisziplinäre Bachelor-Fernstudiengang „Maschinenbau-Informatik“ der Wilhelm Büchner Hochschule vermittelt ingenieurwissenschaftliche sowie mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen, anwendungsorientiertes Wissen im Bereich Maschinenbau und Informatik sowie fachübergreifende BWL- und Management-Themen. Mit dem 7-semestrigen Fernstudiengang, der von der Akkreditierungsagentur ACQUIN ohne jegliche Auflagen akkreditiert wurde, können sich Interessierte und ausgebildete Fachkräfte aus der Maschinenbaubranche und verwandten Branchen berufsbegleitend akademisch qualifizieren. Der Studienbeginn ist jederzeit möglich.

Die Maschinenbau-Informatik ist eine relativ junge Fachdisziplin, die zunehmend an Bedeutung gewinnt. „Unsere Absolventen verfügen über fundierte Kenntnisse in Maschinenbau und IT und können mit interdisziplinärer Denkweise komplexe Maschinen oder Produktionsanlagen verstehen, steuern, betreiben und Instand halten. Ihnen eröffnen sich zahlreiche neue Karrierewege – ob als Ingenieur in der virtuellen Produktentwicklung (CAE, CAD, FEM) oder als Datenbankspezialist, der das Informationsmanagement von hochautomatisierten Maschinen und Anlagen entwicklungs- oder applikationsbezogen betreut. Auch können sie als Webentwickler oder E-Business-Spezialist im technischen Marketing arbeiten“, so Prof. Dr.-Ing. Dierk Schoen, Dekan Ingenieurwissenschaften der Wilhelm Büchner Hochschule.

Studieninhalte: theoretische Grundlagen und individuelle Schwerpunkte
Im Basisstudium befassen sich die Studierenden zunächst mit den Grundlagen der Mathematik, der Informatik sowie des Maschinenbaus. Diese werden durch Ingenieurwissen in den Gebieten der Elektrotechnik, Elektronik, Messtechnik sowie der Regelungstechnik ergänzt. Das Modul Business Management und Führung bereitet die Studierenden anhand von Themen aus den Bereichen Betriebswirtschaft, Personal, Qualitäts- und Projektmanagement auf ihre Rolle als angehende Führungskraft vor.

Im Kern- und Vertiefungsstudium werden diese Grundlagen mit dem klassischen Maschinenbau und der Informatik verknüpft. So beispielsweise mit dem Informationsmanagement, Software Engineering oder der Netzwerktechnologie. In drei Wahlpflichtbereichen vertiefen die Studierenden ihre Kenntnisse je nach persönlichem Interesse durch die Auswahl jeweils eines Studienmoduls: Datenbanken, Entwurf und Kommunikation eingebetteter Systeme oder verteilte Informationsverarbeitung im ersten Wahlpflichtbereich, Informationsmanagement, Entwurf mechatronischer Systeme oder Electronic and Mobile Services im zweiten und Netzwerktechnologie, Computational Engineering und Prozessketten oder Multimedia im dritten Wahlpflichtbereich.

Der Studienbereich Ingenieurpraxis verbindet die Theorie mit der Praxis des Ingenieurs und ermöglicht es, den Maschinenbau und die Informatik interdisziplinär zu verknüpfen. Er besteht aus einem Einführungsprojekt, einem ingenieurwissenschaftlichen Projekt, der berufspraktischen Phase sowie der abschließenden Bachelorarbeit.

Flexible Studiengestaltung
Basis des Fernstudiengangs sind die umfangreichen schriftlichen Studienunterlagen sowie aktuelle CAD-Software. Ergänzt werden diese durch zusätzliches Material auf dem Online-Campus „StudyOnline“. Die interaktiven Angebote des Online-Campus ermöglichen eine individuelle und zeitnahe Studienbetreuung durch Tutoren sowie Kontakte zu einem aktiven Netzwerk aus Mitstudierenden und Dozenten. Präsenzphasen bieten Gelegenheit für persönliche Begegnungen. In einem Testmonat können Interessierte den Studiengang unverbindlich kennen lernen.

Weitere Informationen: