10.06.2015

Fachhochschule Dortmund

Neues Verbundstudium „Produktions- und Servicemanagement im Maschinenbau“ an der FH Dortmund

Der neue Bachelorstudiengang „Produktions- und Servicemanagement im Maschinenbau“ wird vorrangig anwendungsbezogene ingenieurwissenschaftliche Inhalte aus den Bereichen Maschinenbau, Produktionstechnik und Instandhaltung vermitteln. Das Studienangebot mit jährlich 30 Studienplätzen löst zum Wintersemester 2015/16 den bisherigen dualen Studiengang „Industrielles Servicemanagement“ ab. Der neue Bachelor qualifiziert Studierende nicht nur zu Problemlösern im Betrieb, sie lernen auch, an den richtigen Stellen Input für Innovationen zu geben.

Der anwendungsorientierte Verbundstudiengang dauert neun Semester und richtet sich vornehmlich an berufstätige Studieninteressierte im technischen Bereich, die neben der Berufstätigkeit ihre fachlichen und methodischen Kompetenzen erweitern und einen Hochschulabschluss erwerben wollen. Die zweite Zielgruppe sind Auszubildende, die sich parallel zu ihrer Ausbildung durch ein Studium weiterqualifizieren möchten. Das Haupttätigkeitsfeld für die Absolventen liegt im Maschinen- und Anlagenbau, Deutschlands größter Industriebranche. Weitere Einsatzgebiete sind unter anderem die Fahrzeug- und Luftfahrtindustrie, die Prozess- und chemische Industrie und die Logistik.

„Mit diesem bedarfsgerechten Angebot reagieren wir auf die Anforderungen, die aus den Unternehmen der Region kommen“, erklärt Prof. Dr. Thomas Straßmann, Dekan des Fachbereichs Maschinenbau. „Unsere Absolventen werden künftig in den Betrieben der Region sicherstellen, dass Maschinen und Anlagen störungsfrei laufen. Sie drehen an den Rädchen, die dafür sorgen, dass die Unternehmen Geld verdienen“.

Im Studiengang Produktions- und Servicemanagement im Maschinenbau erwerben die Studierenden die fachliche Kompetenz, mit ingenieurmäßigen Methoden technische Vorgänge zu analysieren, um dann individuelle und praxisgerechte Problemlösungen zu erarbeiten. Mit geschultem Abstraktionsvermögen können sie sich später in vielfältige Arbeitsgebiete selbständig einarbeiten, um die stets wechselnden Aufgabenstellungen erfolgreich zu bewältigen. Das Studium vermittelt neben dem Ingenieur-Know-how auch betriebswirtschaftliche Aspekte und Managementkompetenzen. Das Verbundmodell funktioniert als Kombination von Präsenz- und Selbststudienphasen. Lehrbriefe und Online-Konferenzen lenken das Selbststudium, und alle zwei Wochen gibt es samstags Präsenztage an der Fachhochschule.

Quelle