14.11.2013

Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

Neues Zentrum zur Erforschung der Risiken von Nanomaterialien

Angesichts der zunehmenden Verwendung von Nanomaterialien in den verschiedenen Industriezweigen baut das französische Forschungsinstitut für die Prävention von Arbeitsunfällen und Krankheiten (INRS) seine Laborkapazität im Bereich Nanotechnologie weiter aus: Das Institut eröffnete kürzlich neue Laborräume auf einer Fläche von 500 Quadratmetern an seinem Standort in Vandoeuvre-lès-Nancy (Lothringen). Dort sollen die Toxizität von Nanomaterialien, die Risiken einer Belastung durch Nanomaterialien und die Effizienz der Schutzmaßnahmen untersucht werden.

In einem Labor, das sich der Herstellung von Nanomaterialien und Expositionstests an Versuchstieren widmet, werden toxikologische Studien durchgeführt. In einem Reinraum der ISO-Klasse 5 sollen kollektive Schutzeinrichtungen (belüftete Bereiche etc.) getestet werden. Schließlich soll auf Prüfständen die Qualität von Atemschutzgeräten und von Instrumenten zur Messung der Aerosolbelastung ermittelt werden.

Die Planung der Labore folgte den Empfehlungen des INRS zur Risikoprävention in Nanotechnologielaboren. Das Institut arbeitet seit 2008 in diesem Bereich.

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