16.02.2011

www.plasticker.de

Oxea: Blindgänger in der Nähe von Oxea wurde erfolgreich entschärft

Im Stadtteil Oberhausen-Holten und damit in der Nähe des Oxea-Standortes Oberhausen wurde heute um ca. 14:40 Uhr ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft (Siehe auch plasticker-News vom 14.2.2011). Die 1.000 kg schwere Fliegerbombe wurde am Freitag vergangener Woche entdeckt. Die Behörden hatten eine Evakuierungszone von 1.500 m um den Fundort herum festgelegt. Das bedeutete, dass sich während der Entschärfung keine Personen im Gefahrenbereich aufhalten durften. Davon war auch der OXEA-Standort in Oberhausen betroffen.

Aus diesem Grund wurde das komplette Oxea-Werk Ruhrchemie am Mittwoch für den Zeitraum der Entschärfung evakuiert. Die Produktionsanlagen auf dem Werk wurden vorher kontrolliert in einen Sicherheitszustand heruntergefahren. Mitarbeiter aus Produktion und Technik versammelten sich hinter der Sicherheits-Absperrung, um nach Entwarnung zügig wieder an ihre Arbeitsplätze zurück zu kehren und die Anlagen wieder hoch zu fahren.

"Die Zusammenarbeit mit der Stadt Oberhausen und den zuständigen Behörden war sehr gut. Und unsere Mitarbeiter haben durch eine vorbildliche Organisation den reibungslosen Ablauf fabelhaft unterstützt", sagte Dr. Georg Dämbkes, Produktions- und Technikleiter von Oxea kurz nach der Entwarnung. "Damit konnten wir die Sicherheit aller Menschen am Standort gewährleisten und die Anlagen so schnell wie möglich wieder anfahren", erläuterte er weiter.

Oxea ist ein weltweiter Hersteller von Oxo-Intermediates und Oxo-Derivaten wie Alkohole, Polyole, Carbonsäuren, Spezialitätenester und Amine. Diese werden beispielsweise zur Herstellung von hochwertigen Beschichtungen, Schmierstoffen, kosmetischen und pharmazeutischen Produkten, Aroma- und Duftstoffen, Druckfarben sowie Kunststoffen verwendet. Mit rund 1.330 Mitarbeitern in Europa, Asien und Nord- und Südamerika erwirtschaftete Oxea in den zwölf Monaten bis September 2010 einen Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro.