02.08.2012

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Oxea: Sieger beim DeutscherIdeenPreis 2012 in der Kategorie Chemie

Der Standort Marl des Chemieunternehmens Oxea ist als Sieger mit dem DeutscherIdeenPreis 2012 für das beste Ideenmanagement in der Branchenkategorie Chemie ausgezeichnet worden. Vergeben wird dieser Preis jährlich vom Deutschen Institut für Betriebswirtschaft (dib), einer Tochter der Sachverständigenorganisation DEKRA.

Damit honoriere das dib den hohen Einsatz der Oxea-Mitarbeiter und -Führungskräfte für stetige Innovationen und das kritische Begleiten der eigenen Produktions- und Prozessabläufe. Oxea hatte als eines von 163 Unternehmen und öffentlichen Körperschaften an der unabhängigen Studie "dib-Report 2012" teilgenommen und wurde aufgrund der ermittelten Kennzahlen nach dib-Formel als Branchensieger Chemie gekürt.

"Oxea war in Marl überdurchschnittlich gut bei den Beteiligungs- und Realisierungsquoten. Mit 66 Prozent umgesetzter Ideen lag das Unternehmen deutlich über dem branchenübergreifenden Durchschnitt von 49 Prozent. Oxea erreichte damit verdient den ersten Platz in der Branchenkategorie Chemie", sagte Sarah Dittrich, Leiterin Ideen- und Innovationsmanagement beim Deutschen Institut für Betriebswirtschaft. Sie lobte die positive Entwicklung von Oxea, die sich in den letzten Jahren vom dritten über den zweiten zum ersten Platz vorgearbeitet habe: "Eine ausgeprägte Führungskultur und eine gute Unterstützung der Ideenmanager und Mitarbeiter durch die Führungskräfte sind wichtig für den Erfolg. Die konstant positive Entwicklung in den letzten Jahren zeigt: Oxea ist hier auf einem gutem Weg", sagte Dittrich weiter.

Die Beteiligung der Mitarbeiter beim Ideenmanagement sei kein Selbstläufer, sondern ein Thema für dauerndes und intensives Bemühen aller Führungsebenen im Unternehmen, kommentierte Dr. Georg Dämbkes, Globaler Produktionsleiter von Oxea. Stefan Frentzen verantwortlich für die Produktion am Standort Marl betonte die Bedeutung des Ideenmanagement für das Unternehmen: "Eine besonders erfolgreiche Idee eines Marler Mitarbeiters hatte einen sehr hohen wirtschaftlichen Nutzen und erbrachte für Oxea eine Einsparung im sechsstelligen Bereich. Das zeigt, welches Potenzial in kreativen und motivierten Mitarbeitern liegt", sagte Frentzen abschließend.

Oxea ist ein weltweiter Hersteller von Oxo-Intermediates und Oxo-Derivaten wie Alkohole, Polyole, Carbonsäuren, Spezialitätenester und Amine. Diese werden beispielsweise zur Herstellung von hochwertigen Beschichtungen, Schmierstoffen, kosmetischen und pharmazeutischen Produkten, Aroma- und Duftstoffen, Druckfarben sowie Kunststoffen verwendet. Mit 1.365 Mitarbeitern in Europa, Asien und Nord- und Südamerika erwirtschaftete Oxea in 2011 einen Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro.