15/11/2011

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PCI Nylon: "European Nylon Symposium 2012" - Wohin steuert der Polyamidmarkt Europa?

Mit dem "European Nylon Symposium 2012" am 27. und 28. Februar 2012 in Frankfurt am Main beleuchtet das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen PCI Nylon, Bad Homburg, die aktuellen Entwicklungen und Trends auf dem weltweiten Polyamidmarkt mit dem Fokus auf die sich daraus für Europa abzeichnenden Folgen. Hierzu beinhaltet das Programm Vorträge von Spezialisten anerkannter internationaler Beratungsunternehmen und global operierender Polyamidhersteller und Verarbeiter, ergänzt um vertiefende Round-Table-Diskussionen. Das Symposium behandelt die Marktsituation entlang der gesamten Polyamid-Prozesskette, von der Petrochemie über die im Produktentstehungsprozess relevanten Zwischenprodukte bis hin zu PA6- und PA66-Endanwendungen als technische Kunststoffe, Fasern und Folien. Angesichts einer prognostizierten Konjunkturabschwächung und den für die nächsten Jahre insbesondere in China geplanten immensen Kapazitätserweiterungen will das Symposium den Verantwortlichen der europäischen Polyamidindustrie Fakten als Entscheidungshilfen für ihre eigenen Planungen an die Hand geben. Die Anmeldung zu dieser eineinhalbtägigen Veranstaltung im Hotel Hilton Frankfurt kann online unter www.pcinylon.com in der Rubrik "Nylon Symposia" vorgenommen werden. Vortragssprache des etablierten, mittlerweile bereits zum sechsten Mal im Jahresrhythmus stattfindenden European Nylon Symposiums ist Englisch.

Am aktuellen Verbrauch an PA6 und PA66 von insgesamt knapp 7 Mio. Tonnen weltweit haben technische Kunststoffe mit rd. 40 Prozent den größten Anteil - und Hauptabnehmer hierfür ist der Automobilbau. Kann nachlassendes Wirtschaftswachstum diesen bislang stetig und deutlich zunehmenden Anteil bremsen oder gar verringern? Textilfasern sind mit rd. 20 Prozent ein ebenso wichtiges Einsatzgebiet. Wirkt sich speziell in diesem Bereich der Verdrängungswettbewerb durch das kostengünstigere PET zusätzlich negativ aus? Und was haben die für die nächsten Jahre weltweit insgesamt und insbesondere in China geplanten erheblichen Kapazitätserweiterungen - allein hier beispielsweise für Caprolactam von aktuell jährlich 670 Tausend Tonnen auf rd. drei Millionen Tonnen bis zum Jahr 2016 - für Europa zur Folge, auch wenn China mittlerweile 30 Prozent der weltweiten PA-Produktion selbst verbraucht? - Diese und weitere Fragen, auch zur Nutzung von "Bio-Prozessen" bei der PA-Herstellung, beleuchten Referenten aus den Unternehmen DSM Engineering Plastics, Ascend Performance Materials, Kordsa Global, BioAmber, Jacobs Consultancy, PCI Fibres, PCI Films Consulting und PCI Nylon. Ergänzt und vertieft werden die Vorträge mit sogenannten Round Tables unter fachlicher Moderation. Für diese Diskussionsrunden am Nachmittag des zweiten Veranstaltungstages können die Teilnehmer unter drei Themenbereichen wählen: "Intermediates/Polymers", "Engineering Plastics/Films" und "Fibres/Textiles".

Das von PCI Nylon ebenfalls regelmäßig veranstaltete "American Nylon Symposium" findet 2012 am 30. März in Atlanta im Bundesstatt Georgia statt. Korrespondierend zum Europa-Symposium, wird hier das weltweite PA-Szenario mit dem Fokus auf die USA beleuchtet.