26.09.2012

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PET to PET: Neue Spritzgießmaschine für Qualitätsprüfungen von lebensmitteltauglichen PET-Recyclaten

Die österreichische PET to PET Recycling GmbH hat aktuell 130.000 Euro in die Aufstellung und Inbetriebnahme einer Spritzgussmaschine investiert. Damit will das Unternehmen in Zukunft sämtliche Qualitätsprüfungen unmittelbar im eigenen Haus durchführen. Bei einem Recycling-Aufkommen von über 3 Milliarden PET-Flaschen seit der Inbetriebnahme der Anlage 2007 sei dies ein logischer Schritt zu Gunsten der Effizienz des PET-Wertstoffkreislaufes.

Insgesamt wurden bis September diesen Jahres nach Angaben des PET-Recyclers über 13.000 Tonnen PET Getränkeflaschen zu lebensmitteltauglichen Recyclaten verarbeitet, das sind rund 450 Mio. einzelne Flaschen, die so als Recyclat der Wiederverwendung in Getränkeverpackungen zugeführt wurden.

In den letzten Jahren wurden es immer mehr PET-Flaschen, die über die gelbe Tonne oder den gelben Sack den Recycling-Weg zu PET to PET gefunden haben, somit wurde die 2007 gegründete Recycling-Anlage seit 2010 konstant erweitert und an die gestiegene Sammelmoral der heimischen Konsumenten angepasst.

"Mit der aktuellen Investition in eine eigene Spritzgussmaschine führen wir diesen erfolgreichen Ausbau-Weg fort. Damit können wir sämtliche Qualitätsprüfungen im eigenen Haus durchgängig gewährleisten. Für uns ein selbstverständlicher und logischer Schritt nicht nur für PET to PET, sondern auch für die Zukunft Österreichs als Recycling-Vorzeigeland. Insgesamt haben wir damit heuer 280.000 Euro in die Effizienzsteigerung und Verbesserung der Anlage investiert", so Dipl.-Ing. Christian Strasser, Geschäftsführer der PET to PET Recycling Österreich GmbH (siehe auch plasticker-News vom 23.8.2012).