19.08.2013

Plasmatreat GmbH

PLASMA POWER auf der K-2013

In nur einem Arbeitsschritt: Die ortsselektive  Reinigung, und gleichzeitige Aktivierung  der Kunststoffoberfläche mit Openair-Plasma  (Foto: Plasmatreat )
__Mit einem Großaufgebot an Plasmainstallationen und -vorführungen wird sich Plasmatreat auf der diesjährigen „K“ präsentieren. Der Marktführer für atmosphärische Plasmadüsentechnologie zeigt nicht nur seine neusten Plasmaanlagen und Entwicklungen zur umweltfreundlichen Vorbehandlung von Materialoberflächen, sondern demonstriert die hohe Effektivität der Openair-Plasmatechnologie auch während der gesamten Messe live.

Gemeinsam mit System- und Standpartner CeraCon, Spezialist für Schäumanlagen, wird in einer „out-of-the-box“ Roboterzelle gezeigt, wie sich der unpolare Kunststoff Polypropylen und ein1K-Polyurethan-Schaum allein mit der Hilfe von Plasma fest verbinden lassen. Daneben werden in einer speziellen „Plasma-Demo-Corner“ täglich fortlaufend atmosphärische Plasmabehandlungen vor Lackier- oder Klebeanwendungen manuell durchgeführt.

„Die Doppelwirkung von mikrofeiner Reinigungskraft und hoher Aktivierung in ein und demselben Arbeitsgang übertrifft die Effektivität herkömmlicher Systeme bei weitem. Die Vorbehandlung mit Openair-Plasma bewirkt eine relevante und exakt justierbare Steigerung der Adhäsionsfähigkeit und Benetzbarkeit der Materialoberfläche. Die Folge ist eine langzeitstabile Haftung von Klebstoffen und Beschichtungen auch bei allerhöchster Beanspruchung“, erklärt Christian Buske, CEO der Plasmatreat Gruppe.

Fünf Anwendungsbereiche werden bei Plasmatreat in diesem Jahr besonders hervorgehoben: Die neuste Openair-Plasmaanlage dient zur Vorbehandlung ganz unterschiedlich dimensionierter EPDM-Profile im vollautomatischen Produktionsprozess. Großpaneele oder Leichtbauplatten können ab sofort vor der Digitalbedruckung oder dem Lackieren mit einer weltweit einzigartigen 180cm breiten atmosphärischen Plasmaanlage vorbehandelt werden. Die vollautomatische Integration eine Oberflächenanalyse in den Plasmaprozess zur Sicherstellung des Behandlungsergebnisses wird am Beispiel der konturgenauen Vorbehandlung von geometrisch komplexen Scheinwerfergehäusen gezeigt. Mit „Plasma & Powder“ wird das umweltfreundliche und sehr schnelle Kunststoff-Metallisierungsverfahren FPC-Plasma zur Schaffung neuer funktionaler Oberflächen präsentiert. Zur Oberflächenfunktionalisierung und -modifikation von Polymeren im Niederdruckplasma stellt das Unternehmen außerdem erstmalig auf einer deutschen Messe seine neue Produktreihe AURORA vor, die mit 4th State, Inc., USA, entwickelt wurde und seit zwei Jahren erfolgreich in Nordamerika vertrieben wird.