20.06.2010

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PU-Mischanlagen für Modellbau und Serienproduktion

Sie eignen sich bspw. für Kleinserien oder gar Einzelteile wie etwa Innenraumelemente, Heckschweller oder Stoßfänger, so der hessische Hersteller. Bei den Anlagen handelt es sich um modular konzipierte Zwei- oder Mehrkomponentensysteme. Ausgestattet mit Siemens-SPS und automatischen Volumen­strommessungen und -regelungen erreichen sie je nach Typ einen PU-Ausstoß von 5 - 60 l/min pro Minute.

Gut geeignet für den Bau von Prototypen sind bspw. die Anlagen vom Typ Nodopur VS und Nodopur VS AR. Die Ausführungen Nodopur B1000 sowie die große Nodopur VS AR B1000 sind eher für die Verarbeitung höherer Volumen ausgelegt, wie sie in der Serienproduktion benötigt werden.

Die Anlagen ermöglichen grundsätzlich Mischungsverhältnisse von 100:10 bis 100:100. Dosierpumpen und Mischköpfe werden von energieeffizienten Frequenzmotoren angetrieben. Die Leistungswerte für den Ausstoß lassen sich variabel konfigurieren und je nach Ausführung verfügen die Anlagen auch über integrierte Nachfüllstationen. Eine zentrale Systemkomponente aller Anlagen ist der rotierende Statik­mischer mit Drehzahlregelung.

Dies erlaubt hohe Drehzahlen für ein optimales Vermischen der Komponenten. Aussteifungen an den Mischelementen erhöhen deren Standzeit, und weil die Mischelemente bis in die vordere Spitze des Mischrohres hinein reichen, gibt es keinen Tot­raum für störende Materialablagerungen. Ein Vormischer am Ventilausgang sorgt zudem für verzögerungsfreies Mischen.

Aktuell entwickelt das Unternehmen eine spezielle Nodopur-Anlage, die mit einem PU-Ausstoß von bis zu 30 l/min auf die Produktion von Fahrzeugbauteilen in Kleinserien von bis zu 30 Stück abgestimmt ist.

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