21.01.2015

KI - Branchen-Ticker im KunststoffWeb

PUR-Rohstoffe: US-Umweltbehörde EPA untersucht MDI und TDI

Die PUR-Rohstoffe MDI und TDI sind ins Augenmerk der US Environmental Protection Agency (EPA, Washington, DC; www.epa.gov) geraten. Man wolle die Verbraucher vor möglichen Schädigungen bei neuen Anwendungen und Importen schützen, heißt es. Hintergrund ist die Neubewertung möglicherweise bedenklicher Chemikalien im Verbraucherkontakt unter dem "Toxic Substances Control Act" (TSCA).

EPA will unter Berufung auf das TSCA eine "Significant New Use Rule” (SNUR) zu den Stoffen ausrufen. Es sei bekannt, dass Diisocyanate in Arbeitszusammenhängen in Haut- und Luftwegkontakten unter anderem Asthma und Lungenschädigungen bis zum Tod verursachen könne, so EPA zum Beweggrund der neuen Kontrolle. Nun sollen Untersuchungen stattfinden, ob die Stoffe möglicherweise im direkten menschlichen Kontakt gefährlich sind. Falls sich die Bedenken bestätigen, zieht die Behörde darüber hinaus Einschränkungen des Produktverkaufs bis hin zum gänzlichen Verbot in Betracht.

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