05.10.2012

KI - Branchen-Ticker im KunststoffWeb

Paja Folien: Auch Folgegesellschaft stellt Insolvenzantrag

Ein gutes halbes Jahr nach der Übernahme des Folienverarbeiters Paja Jaeschke GmbH aus der Insolvenz ist auch die im Januar 2012 neu gegründete Paja Folien GmbH (Rösrath; www.paja.de) zahlungsunfähig. Am 26. September 2012 stellte das Unternehmen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Amtsgericht Köln RA Dr. Christoph Niering von der Kanzlei Hecker Werner Himmelreich (Köln; www.hwhlaw.de). Grund für die erneuten Probleme sind offenbar "finanzielle Unregelmäßigkeiten", die in den vergangenen Wochen auftraten, wie Niering erklärte. Er ist jedoch zuversichtlich, dass der Geschäftsbetrieb mit dem "erheblichen Auftragsbestand" fortgesetzt werden kann. Paja beschäftigt derzeit 60 Mitarbeiter.

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