11.03.2010

www.plasticker.de

Peguform: Verarbeiter meldet sich mit innovativer Entwicklung zurück

Trotz turbulenter Vergangenheit sieht das Unternehmen Peguform offensichtlich mit Optimismus in die Zukunft und präsentiert zur VDI-Tagung interessante aktuelle Projekte: Neben der Türseitenverkleidung des Audi A8 und der Instrumententafel des Audi Q5 wird beispielsweise der Stoßfänger des BMW Z4 zu sehen sein. Ein Highlight sei der Prototyp des Leichtbau-Heckquerträgers aus Kunststoff. Er ist ein voll funktionsfähiger, einteiliger Träger inklusive Crashboxen, der im Vergleich zur Serienlösung aus Stahl zu einer Gewichtseinsparung von 38 Prozent bei gleichbleibenden Kosten führt, so das Unternehmen.

Peguform hat nach eigenem Bekunden eine nachhaltige und künftige Ausrichtung auf internationaler Basis in einer Gesamtstrategie bis 2020 erarbeitet - und befinde sich momentan in deren Umsetzung. Integrierte Funktionalität in der produkttechnischen Auslegung, Recyclefähigkeit, Gewichtseinsparung sowie nachwachsende Rohstoffe werden die Ziele der Zukunftstechnologie sein. Der anerkannte Qualitätsstand der automobilen Oberklasse gilt dabei für alle Produkte.

Zum Hintergrund
Peguform liefert weltweit Kunststoffteile sowie komplette Systeme und Module für den Innen- und Außenbereich von Fahrzeugen, wie Türverkleidungen und Cockpits oder Stoßfängerverkleidungen und Spoiler. Zur Peguform-Gruppe mit Hauptsitz in Bötzingen bei Freiburg gehören mehrere Standorte in Deutschland, Spanien, Brasilien und Mexiko sowie Joint Ventures in Spanien und China. Im Geschäftsjahr 2008 erwirtschaftete Peguform mit etwa 7.000 Beschäftigten rund 1,4 Milliarden Euro Umsatz. Seit August 2009 gehört Peguform zur Pierer-Knünz-Gruppe.

Weitere Informationen: www.peguform.de

VDI-Tagung „Kunststoffe im Automobilbau“, 17.-18. März 2010, Mannheim, Stand 66