24.09.2013

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Pixargus: Automatische Bewertung der Defektdichte bei inline-Prüfungen von Profilen

Für die Oberflächeninspektion von Profilen aus Kunststoff und Kautschuk stellt Pixargus auf der "K 2013" das neue "Defect Density Management" vor. Es ermöglich laut Hersteller die kombinierte, auf eine definierte Segmentlänge bezogene Bewertung von Art und Anzahl von Oberflächenfehlern. Mit dem neuen Defect Density Management (DDM) Modul sollen die Hersteller von Profilen den Anforderungen aus den Lastenheften somit deutlich besser Rechnung tragen können. Sie können demnach jetzt auch solche Profile ausliefern, die bisher aufgrund einer unscharfen, subjektiven Bewertung als Ausschuss eingestuft worden wären.

Das Modul ist ein Bestandteil der ProfilControl Surface (PCS) Systeme von Pixargus, die die Oberflächenbeschaffenheit der Profile inline prüfen. Bei Detektion und Klassifikation von Oberflächenfehlern auf Profilen haben die optischen Inline-Inspektionssysteme einen hohen Standard erreicht. Bei der Bewertung von Fehlern jedoch, die im Zusammenhang analysiert werden sollen, gab es laut Pixargus bisher noch eine Grauzone: die logische Verknüpfung von Fehlern.

Viele Spezifikationen - vor allem der Automobilhersteller - enthalten Oder-Verknüpfungen für die Entscheidung "liefern oder sperren": Kunden weisen ein Profil zurück, wenn es auf einer bestimmten Länge beispielsweise einen schweren Defekt aufweist oder aber auf dem gleichen Abschnitt einen mittleren und gleichzeitig mehrere kleinere.

Der Mensch wäre während der visuellen Inline-Inspektion mit derartigen logischen Verknüpfungen überfordert, er könnte lediglich einem subjektiven Eindruck folgen. Das Defect Density Management wichtet jeden einzelnen Oberflächenfehler und addiert die Wertigkeiten über eine bestimmte Lauflänge. Überschreitet das Ergebnis einen gewissen Wert, gibt das Inspektionssystem ein Signal aus. Es kann genutzt werden, um Abschnitte zu markieren, die nicht den Spezifikationen entsprechen, oder um eine automatische Trenn- oder Sortiereinrichtung anzusteuern. So entlastet es den Menschen von der monotonen visuellen Kontrolle und vom aufwändigen Sortieren der Profile nach "Gut-schlecht".

Mit der direkten Rückmeldung in den Prozess soll ProfilControl 6 darüber hinaus das schnelle Korrigieren des Produktionsprozesses ermöglichen und so sicherstellen, dass sich Fehler nicht über längere Profilabschnitte ausbreiten.

Weitere Informationen: www.pixargus.de

K 2013, 16.-23.10.2013, Düsseldorf, Halle 11, Stand E14

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