05.08.2013

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PlasticsEurope: Debatte im EU-Parlament zu Berufsperspektiven für Jugendliche

Für einen halben Tag soll sich im EU-Parlament alles um die Beschäftigung von Jugendlichen in Europa drehen: PlasticsEurope, der Verband der europäischen Kunststofferzeuger, organisiert dazu am 4. September 2013 eine Debatte mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und Führungskräften aus Politik und Wirtschaft sowie aufstrebenden Nachwuchsakademikern. Gemeinsam diskutieren sie über Beschäftigungschancen und
-probleme junger Menschen und suchen nach Lösungsansätzen gegen die steigende Jugendarbeitslosigkeit in Europa.

Die teilnehmenden Studenten aus sieben europäischen Ländern waren Finalisten der Jugendparlamentsdebatten von PlasticsEurope und stehen nun bald vor der Herausforderung, einen Arbeitsplatz zu finden. Im EU-Parlament wollen sie darüber sprechen, welche Zukunft sie in Europa erwartet, was die Politik in der EU und auf nationaler Ebene zusätzlich tun sollte und welche Verantwortung der europäischen Industrie zufällt, Arbeitsplätze zu schaffen.

"Das Einsetzen für die Jugend in Europa und die Zusammenarbeit mit ihr sind wichtige Anliegen von PlasticsEurope. Gerade deshalb stellen wir die Frage, wie wir eine nachhaltige Zukunft für künftige Generationen sichern können. Die Industrie ist bestrebt, jungen Menschen einen guten Einstieg in den Arbeitsmarkt zu bieten, damit unsere besten Talente auch hier bei uns in Europa bleiben können", so Patrick Thomas, Vorstandsvorsitzender von Bayer MaterialScience und Präsident von PlasticsEurope.

Neben EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso haben u.a. auch Gianni Pittella (Vizepräsident des EU-Parlaments/S&D, Italien), Alexander Alvaro (Vizepräsident des EU-Parlaments/ALDE, Deutschland), Katarína Neved'alová (Mitglied des EU-Parlaments, Slowakei), Patrick Thomas (Vorstandsvorsitzender Bayer MaterialScience) und Daniele Ferrari (Geschäftsführer Versalis, Italien) ihre Teilnahme zugesagt.

PlasticsEurope kooperiert bei der Veranstaltung mit der EU40, dem Netzwerk junger Mitglieder des EU-Parlaments, die zum Zeitpunkt ihrer Wahl 40 Jahre oder jünger waren. Diese Parlamentarier möchten dazu beitragen, den Jugendlichen Europas bessere Jobperspektiven zu ermöglichen, damit sie ihre Zukunft selbst gestalten können. Um die Debatte zu beleben, wird jeder Student zu Anfang im Team mit einem jungen EU-Abgeordneten aus seinem eigenen Land zusammen arbeiten.

Gegenwärtig haben fast sechs Millionen Menschen unter 25 Jahren in Europa keine Arbeit. In einigen EU-Mitgliedsstaaten sind über die Hälfte der arbeitssuchenden jungen Leute beschäfti-gungslos. Im Juni einigte sich die EU auf einen umfassenden Plan zum Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit; dazu wurden für die nächsten drei Jahre sechs Milliarden Euro für die EU-Initiative "Beschäftigung von Jugendlichen" zugesichert.

Die Veranstaltung ist öffentlich.

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