05.03.2013

Vinnolit GmbH & Co. KG

Politik vor Ort bei Vinnolit: Die industrielle Wertschöpfungskette erhalten

Führung durch die Membranelektrolyse
MdL Ingrid Heckner, MdL Markus Blume und Dr. Martin Huber, Kreis- und Bezirksvorsitzender des Arbeitskreises Umwelt der CSU, besuchten den PVC-Rohstoffhersteller Vinnolit im Industriepark Werk Gendorf. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Unternehmen in Bayern.

Eine zuverlässige Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen ist für energieintensive Unternehmen wie Vinnolit von existenzieller Bedeutung. Energiethemen und die Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen chemischen Industrie standen daher im Mittelpunkt, als Vinnolit im Industriepark Werk Gendorf am 22. Februar 2013 prominenten Besuch aus der bayerischen Politik bekam. Die Altöttinger Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner, zugleich Mitglied im Fraktionsvorstand der CSU, ihr Kollege MdL Markus Blume, der Vorsitzende der CSU-Wirtschaftskommission, sowie Dr. Martin Huber, Kreis- und Bezirksvorsitzender des Arbeitskreises Umwelt der CSU, machten sich selbst ein Bild und besichtigten die moderne, umweltfreundliche und energiesparende Membranelektrolyse von Vinnolit.

Vinnolit, der weltweite Marktführer für PVC-Spezialitäten, produziert in der Gendorfer Membranelektrolyse Chlor als Vorprodukt für den Kunststoff PVC, der unter anderem im Bausektor, in der Automobilindustrie oder in der Medizintechnik eingesetzt wird. „Unsere stromsparende Elektrolyse ist eine der modernsten weltweit“, erklärte Dr. Ludwig Wagenhuber, Produktionsleiter im Chlorbetrieb, den Besuchern aus der Politik. „Und dennoch, trotz hoher Investitionen in die stetige Verbesserung der Energieeffizienz benötigen wir große Mengen Energie für unseren elektrochemischen Prozess.“

Vinnolit ist auf eine zuverlässige Stromversorgung angewiesen, denn Stromausfälle und Netzschwankungen können Schäden an den Anlagen und Produktionsausfälle verursachen. Und als exportorientiertes Unternehmen im harten internationalen Wettbewerb braucht Vinnolit wettbewerbsfähige Energiepreise. Hier ist die Politik gefordert, die Energieversorgung in Bayern auch nach der Energiewende durch den fristgerechten Ausbau von Stromnetz und Stromspeichern sicherzustellen und die energieintensive Industrie auch in Zukunft durch die Beibehaltung der Härtefallregelungen zu entlasten, um die Arbeitsplätze in der Region zu sichern. Dem stimmten auch die Besucher aus der Politik zu: „Unser Landkreis lebt von unseren Industriearbeitsplätzen und wir können es uns nicht leisten, dass unsere Industrie wegen überteuerten Energiekosten ins Ausland abwandern muss“, so die Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner.

Ingrid Heckner, Markus Blume und Dr. Martin Huber zeigten sich beeindruckt von der modernen Anlage und den nachhaltigen Energiesparerfolgen Vinnolits. Allein in den vergangenen fünf Jahren ist der Energieverbrauch pro produzierter Tonne PVC um rund vier Prozent zurückgegangen. Seit 2012 verfügt Vinnolit zudem über ein nach der internationalen Norm ISO 50001 zertifiziertes Energiemanagementsystem, das den sparsamen und effizienten Einsatz von Energie sicherstellt.