05.01.2015

www.gupta-verlag.de/kautschuk

Polymer-Gruppe überführt Polyblend in Joint Venture mit Total

Polyblend wird als Joint Venture von Total und Polymer-Chemie weiterhin am Standort Bad Sobernheim produzieren, die bestehenden Geschäftsfelder sollen weitergeführt und ausgebaut werden. Finanzielle Details der Vereinbarung wurden nicht mitgeteilt. "Die Überführung von Polyblend in ein Joint Venture mit Total ist eine wichtige strategische Maßnahme zur engen Verbindung der Gesellschaft Polyblend mit ihrem größten Kunden", kommentierte Dr. Gerald Hauf, geschäftsführender Gesellschafter der Polymer-Gruppe. Die in der Kunststoff-Compoundierung tätige Polymer-Gruppe verzeichnete 2014 eine positive Geschäftsentwicklung. Grund dafür war insbesondere die Steigerung der compoundierten Kunststoffmengen von 165 000 t auf 175 000 t, so das Unternehmen. Erzielt haben dieses Wachstum die auf Automobilanwendungen spezialisierte Gruppengesellschaft TechnoCompound und die beiden hauptsächlich auf Polyolefin-Compounds fokussierten Gruppengesellschaften Polyblend und Sun Alloys Europe. Die positive Geschäftsentwicklung der Polymer-Gruppe sei auch auf die erfolgreiche Umsetzung zahlreicher operativer Verbesserungsmaßnahmen in den beiden letzten Geschäftsjahren zurückzuführen, insbesondere im Bereich der PVC-Aktivitäten. Die Geschäftslage der russischen Tochtergesellschaft habe sich trotz der schwierigen politischen Rahmenbedingungen stabilisiert. Nachdem im Jahr 2013 im russischen Werk in Tula neben der Produktion von PVC-Dryblends die Herstellung von Hart-PVC-Granulaten aufgenommen wurde, erfolgte kürzlich die Erweiterung der Aktivitäten auch auf Weich-PVC-Granulate.

www.gupta-verlag.de/kautschuk