08/06/2012

www.plasticker.de

PolymerMat: Thüringer Kunststoffcluster verlagert Geschäftsstelle

Das Thüringer Kunststoffcluster, der PolymerMat e.V., hat mit Wirkung vom 1. Juni 2012 seine Geschäftsstelle an die TU Ilmenau verlegt und die Räumlichkeiten in Jena aufgegeben. Alle Kontakte des Vereins werden nunmehr aus der neuen Geschäftsstelle in Ilmenau abgewickelt. Die Ansiedelung an der TU Ilmenau unterstreicht nach Angaben von PolymerMat die Bedeutung, die der im April diesen Jahres neu gewählte Vorstand des Vereins zukünftig betont auf die inhaltliche Arbeit mit den Mitgliedern legt. Als Vorstandsvorsitzender wurde in der Mitgliederversammlung Peter Schmuhl (Schmuhl Faserverbundtechnik GmbH) im Amt bestätigt. Sein Stellvertreter bleibt A. Dürrbeck (Dürrbeck GmbH), sodass auch in dieser Funktion Kontinuität gesichert sei. Als weitere Mitglieder des Vorstandes wurden Dr. A. Feldhaus (Pauli Kunststofftechnik) und Dr. T. Wollheim (va-Q-tec) bestätigt und mit Herrn F. Pirzl (MöllerTech Thüringen GmbH) und Prof. Dr. M. Koch (TU Ilmenau) zwei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt.

In Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Kunststofftechnik an der TU Ilmenau (KTI) und der seit 2009 bestehenden Stiftungsprofessur, die von PolymerMat mitgefördert wird, habe sich eine tragfähige Plattform für die Aktivitäten des Vereins angeboten. In einer Reihe von Veranstaltungen sollen zukünftig die in der vorausgegangenen Roadmap definierten inhaltlichen Ansätze verfolgt werden. Bereits am 6. Juli findet der 3. Spritzgießtag Ilmenau statt, der nun gemeinsam zwischen KTI und dem Verein durchgeführt wird (siehe auch plasticker-News vom 1.6.2012). Am 27. September folgt eine Veranstaltung zum Leichtbau mit Faserverbundkunststoffen und im November zum Thema Energieeffizienz in Kunststoff verarbeitenden Betrieben. Damit will der Verein aktuelle Themen aufgreifen, die für Verarbeiter und Anwendungsindustrien gleichermaßen hoch relevant sind. Erfahrungsberichte und neue technologische Trends werden vorgestellt.

"Mit dieser Neuausrichtung des Vereins haben wir die Weichen für eine aktive Arbeit im Sinne der Mitglieder vorgenommen und auch den operativen Rahmen für die weitere Arbeit des Vereins sichergestellt", betont der Vorstandsvorsitzende Peter Schmuhl; und weiter: "Diese Initiative soll unterstützen, dass sich neue Mitglieder für den Verein interessieren und das Angebot, das wir damit aufstellen, nutzen. So können die Aktivitäten der Thüringer Kunststoffindustrie auch für die Zukunft stärker zusammengeführt werden." Der seit 2005 eingetragene Verein hat heute 45 Mitglieder und deckt die wichtigsten Stufen der Wertschöpfungskette von der Kunststoffaufbereitung über die Verarbeitung bis zur Systemintegration ab.