31.01.2014

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Polyurethan: EU-Kartellstrafen gegen Weichschaumhersteller

In einem Kartellvergleichsverfahren hat die EU-Kommission Geldbußen von insgesamt 114 Mio EUR gegen Hersteller von Polyurethanweichschäumen verhängt. Die Wettbewerbshüter hatten festgestellt, dass Vita (Luxemburg; www.thevitagroup.com), Carpenter (Richmond, Virginia; www.carpenter.com), Recticel (Brüssel / Belgien; www.recticel.com) und Eurofoam (Kremsmünster / Österreich; www.eurofoam.at) wettbewerbswidrige Absprachen getroffen hatten.

Mit 75 Mio EUR entfällt der Löwenanteil der Kartellstrafe auf Carpenter. Eurofoam soll 14,8 Mio EUR bezahlen, die beiden Muttergesellschaften Recticel und Greiner (Kremsmünster / Österreich; www.greiner.tt) 14,9 Mio EUR beziehungsweise 9,4 Mio EUR. Vita wurde die Geldbuße gemäß der Kronzeugenregelung erlassen, da das Unternehmen die Kommission von dem Kartell in Kenntnis gesetzt hatte.

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