Presserundgang zur K 2013

Automobile Zukunft mit Leichtbau: Musterfertigung am Stand
Welchen Beitrag die Branche zur Ära der E-Mobilität in der Automobilbranche beiträgt, zeigt KraussMaffei am Beispiel des Leichtbau-Roadsters „Roding Roadster" R1. Der weltweit führende Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen KraussMaffei fertigt dabei für die Automobilbranche ein Carbonfaserteil in Serie – und zwar eine 0,6 Quadratmeter große Dachschale für den Sportwagen Roding Roadster R1. Innerhalb von nur sieben Minuten entsteht in einem Arbeitsprozess ein Carbonfaser verstärktes Dachteil, das lackierfähig ist. Das sind acht fertige Dachteile pro Stunde Produktionszeit – ein Wert, der bisher noch nicht erreicht wurde.
Der Carbon Leichtbau Sportwagen „Roding Roadster" debütierte übri-gens 2012 auf dem Genfer Salon und entstand in einer Auflage von 23 Exemplaren. Mit einem BWM Sechszylinder, der 235 kW/320 PS leistet, erreicht der lediglich 940 Kilo schwere Zweisitzer eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h. Die Roding Automobile GmbH ist ein 2008 gegründetes Technologie Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Fertigung von Leichtbaustrukturen aus CFK spezialisiert hat.
KraussMaffei Group, Halle 15, Stand C 24


Konzept-Fahrrad aus mehr als 20 verschiedenen Kunststoffen
Fahrräder, die fast nur aus Kunststoff bestehen gibt es schon lange. Was es bisher noch nicht gab, ist ein Konzept-E-Fahrrad, in das ver-schiedene, zum Teil sehr innovative, Kunststoffgattungen ihren spezifischen Vorteil einbringen. Die BASF hat ihre auf der Materialplattform Performance Materials seit Januar 2013 gebündelten Kunststoffe von Polyurethanen über Thermoplaste, Schaumstoffe, Epoxidharze und Composite-Produkte in ein Konzept-Fahrrad gesteckt: Von der Designagentur DING3000 konzipiert, besteht das E-Bike „Concept 1865 – Rethinking Materials“ aus mehr als 20 verschiedenen BASF-Kunststoffen. Warum 1865? Das Gründungsjahr der BASF fällt in die Zeit der ersten Pedalfahrräder: Daher hat die funktionstüchtige und fahrbereite Fahrrad-Designstudie die äußere Form eines historischen Hochrads. Darin steckt ein Gestalt gewordenes Gedankenexperiment zum Thema „Rethinking Materials – Materialien zum Nachdenken“. Das Fahrrad ist eine Einladung an die Kunden, Bewährtes in Frage zu stellen, gemeinsam mit dem Unternehmen neue Anwendungen und Produktideen auf Basis moderner Kunststoffe rund um das Thema Mobilität und Urbanisierung zu entwickeln.
BASF – Halle 5, Stand C 21/D 21


Kaffeekapseln aus kompostierbarem Kunststoff
Kaffeebohnen aus zertifiziertem Bioanbau, fair gehandelt, in der ältesten Schweizer Rösterei traditionell schonend weiterverarbeitet und zum Schluss in Kaffeekapseln aus kompostierbaren Kunststoff verpackt – und dem tassenweisen Kaffeegenuss steht nichts mehr im Weg. Der kompostierbare Kunststoff ecovio® der BASF hat seine erste Serienanwendung in einer Systemlösung für Verpackung gefunden. Zusammen mit der Swiss Coffee Company ist es der BASF gelungen, ein System zu entwickeln, das aus einer Kaffeekapsel und einer aromafesten Umverpackung besteht. Es genügt den hohen Anforde-rungen, die an den Schutz des Produkts und das Brühen des Kaffees in Hochdruckkaffeemaschinen gestellt werden und lässt sich trotzdem kompostieren. Die Systemlösung basiert zum überwiegenden Teil auf nachwachsenden Rohstoffen.
BASF – Halle 5, Stand C 21/D 21



Joschka Fischer eröffnet Sonderschau „Kunststoff bewegt“
Deutschlands Ex-Außenminister und Grünen Politker Joschka Fi-scher eröffnet am 16. Oktober um 10.30 Uhr die Sonderschau „Kunststoff bewegt“. Ein Themenschwerpunkt seines Vortrages ist die Nachhaltigkeit – ein Thema, das für die Kunststoffindustrie es-senziell ist, wie nicht zuletzt die Nachhaltigkeitsinitiative „Blue Competence“ des VDMA unterstreicht. Die Sonderschau „Kunststoff bewegt“ stellt in fünf Themenfeldern die ungezählten Anwendungsmöglichkeiten und Eigenschaften von Kunststoffen dar. Die Präsentationen in der Sonderschau werden durch VIP-Vorträge sowie tägliche Diskussionsrunden (außer am Sonntag und am letzten Messetag) mit Experten aus Wissenschaft und Industrie ergänzt. Den Anfang der VIPs macht am zweiten Messetag mit Bertrand Piccard ein herausragender Pionier in Sachen Fliegen mit Solarenergie. Sein Solar Impulse-Projekt absolviert zurzeit den bisher längsten Flug, quer durch die USA, von San Francisco bis New York, nur mit Energie aus der Sonne. Für 2015 plant er die erste komplette Weltumrundung mit Solarkraft.
Sonderschau „Kunststoff bewegt“, Halle 6, Stand C 40


Weitere Produkte und Themen

Musik, die man sehen kann
Bayer MaterialScience hat zusammen mit Partnern ein futuristi-sches Violoncello entwickelt, das extrem leicht ist und durch die In-tegration von verschiedenen LEDs und Mini-Beamer interaktiv wird: Die Musik wird durch Licht- und Multimediaeffekte sozusagen sichtbar. In der Achse des aus Polyurethan-Gießharz gegossenen Cellos sind LEDs und ein Mini-Beamer integriert. Die LEDs beispielweise geben beispielsweise den farblichen Hinweis, ob das Instrument richtig gestimmt ist oder ob der Musiker im richtigen Takt spielt. Mit dem Beamer wiederum lassen sich spezielle Lichteffekte oder Video-Präsentationen erzielen. Die Partner des Cello 2.0 sind: Design Company Teams Design/Hamburg für das Design des Cello; TLD Planungsgruppe/Hamburg für die Lichttechnik und Medienkonzeption
Bayer MaterialScience AG, Halle 6, Stand A/ 75 1-3


Erstmals öffentlich: Die Autositz-Designstudien sit down. move.
Auf der K 2013 zeigt die BASF erstmals die Prototypen der drei Sie-gerkonzepte aus dem ersten globalen Designwettbewerb für Automo-bilsitze „sit down. move.“ Wie im März 2013 angekündigt, hat das Un-ternehmen von den Konzeptstudien der drei Gewinner Prototypen im Originalmaßstab anfertigen lassen und zeigt diese Objekte nun den Besuchern der Kunststoffmesse. Die Prototypen basieren auf den Entwürfen von Song Wei Teo (Universität Coventry, UK), Joonyoung Kim (College for Creative Studies, Detroit, USA) sowie Pantila Debhakam (design agency shakes bkk, Bangkok, Thailand) und zeichnen sich durch eine Kombination aus Kreativität und Verständnis für BASF-Materialien aus.
BASF – Halle 5, Stand C 21/D 21







Oktober 2013


Kontakt:
Pressereferat K 2013
Eva Rugenstein/Kristian Schütt
Tel.: +49-211-4560 240
Fax.: +49-211-4560 8548
E-Mail: RugensteinE@messe-duesseldorf.de
E-Mail: AngelovaD@messe-duesseldorf.de

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