23.10.2014

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Procter & Gamble: Nachhaltigkeitsziele erweitert - Ressourcenschonung und Umweltschutz noch stärker in den Fokus gerückt

Procter & Gamble (P&G) hat kürzlich neue Nachhaltigkeitsziele benannt. Wie das Unternehmen mitteilte, werden die bisherigen Zielsetzungen mit einem besonderen Fokus auf Wasserverbrauch und Produktverpackungen erweitert. Im Kern aller Nachhaltigkeitsinitiativen von P&G steht, Wertschöpfung durch innovative Marken und Produkte zu schaffen und gleichzeitig zur Schonung von Ressourcen und zum Schutz der Umwelt beizutragen sowie für eine Verbesserung der sozialen Bedingungen für die Menschen Sorge zu tragen, die am dringendsten auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind.

"Wir haben uns dazu verpflichtet, Wachstum bei P&G auf verantwortungsvolle Weise zu realisieren. Daher arbeiten wir kontinuierlich daran, die Nachhaltigkeit unserer Produkte während des gesamten Lebenszyklus zu verbessern - von der Herstellung, Verpackung und Lieferung bis zur Verwendung durch Verbraucher", erklärte Martin Riant, P&G Executive Sponsor of Sustainability und Group President, Global Baby & Feminine & Family Care. "Wir reduzieren den ökologischen Fußabdruck unserer Produkte für die Konsumenten, unsere Gemeinden und das Unternehmen, ohne Abstriche bei Qualität und Leistung, die die Menschen von P&G-Produkten erwarten."

Um der Vision einer 100-prozentigen Nutzung erneuerbarer Energien, erneuerbarer oder Recycling-Materialien bei Produkten und Verpackungen sowie vollständiger Vermeidung von Verbraucher- und Produktionsabfall auf Mülldeponien näher zu kommen, lässt sich P&G von 12 erklärten Nachhaltigkeitszielen leiten. Seit diese Ziele im Jahr 2010 aufgestellt wurden, konnte P&G nach eigenen Angaben erhebliche Fortschritte verzeichnen. Mittlerweile ist demnach an 70 Produktionsstätten weltweit eine vollständige Abfallvermeidung umgesetzt. Energie- und Wasserverbrauch sowie CO2-Emissionen und Straßentransport wurden demzufolge bedeutend reduziert, während die Nutzung erneuerbarer Energien und die Anzahl der Rohstoffzertifizierungen erheblich gestiegen seien.

Neue Ziele für das Jahr 2020 mit Fokus auf Wasserverbrauch und Produktverpackung:

Sparsamer Wasserverbrach zählt seit langem zu den Themen mit besonders hoher Priorität für P&G. Zwischen 2002 und 2012 hat das Unternehmen den weiteren Angaben zufolge den Wasserverbrauch in seinen Produktionsstätten um mehr als 70 Prozent je Produktionseinheit verringert. Künftig werden diese Ziele nochmals höher gesteckt:

Reduzierung des Wasserverbrauchs in den Produktionsstätten um weitere 20 Prozent je Produktionseinheit mit spezifischem Fokus auf Einsparung an Standorten mit Wasserknappheit,

Zugang zu wassersparenden Produkten für eine Milliarde Menschen.
Nachhaltige Verpackung ist ein weiteres Thema mit hoher Priorität für P&G. Aktuellen Prognosen zufolge will das Unternehmen Verpackungen bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent je Produktionseinheit reduzieren. Angesichts der bereits erzielten Fortschritte steckt P&G seine Ziele nun höher und verpflichtet sich:

die Nutzung von Recyclat in Kunststoffverpackungen zu verdoppeln,

sicher zu stellen, dass 90 Prozent seiner Verpackungen recyclingfähig sind oder dass Programme erstellt werden, um die Recyclingfähigkeit zu erreichen.
Über diese beiden erweiterten Zielsetzungen hinaus setzt sich P&G in seiner gesamten Lieferkette dafür ein, bis zum Jahr 2020 in der Lage zu sein, die wichtigen Rohmaterialien auf Erdölbasis durch erneuerbare Rohstoffe zu ersetzen, soweit Wirtschaftlichkeit und Verfügbarkeit dies zulassen.

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