Die Specials der K 2013

Wegweisende Innovationen und die hohe Anzahl von Forschungsinstituten machen die K zum Hotspot für visionäre Impulse und Entwicklungen. Auf der K 2013 boten zahlreiche begleitende Veranstaltungen und Specials den optimalen Rahmen für den Austausch von Ausstellern, Forschungsinstituten und Fachbesuchern.

Kunststoff bewegt

Bei dieser Sonderschau ging es um direkte Beiträge der Kunststoffe zu den unterschiedlichen Facetten von Mobilität, aber auch um emotionale Bewegung z.B. durch Kunst und Design. Die großen Themen Bevölkerungswachstum, Energiebedarf und Klimawandel wurden ebenfalls angesprochen. Zur Standeröffnung am 16. Oktober sprach Ex-Außenminister Joschka Fischer zum Thema Nachhaltigkeit.
Verantwortlich für die Organisation waren die deutsche Kunststoffindustrie unter Federführung von PlasticsEurope Deutschland e.V. und die Messe Düsseldorf.

Science Campus

Kooperationen zwischen wissenschaftlichen Institutionen und Wirtschaftsunternehmen bilden eine entscheidende Grundlage für die Sicherung und Steigerung der Innovationsleistung und damit der Wettbewerbsfähigkeit nahezu jeder Branche. Zur K 2013,wurde im Science Campus diese Erkenntnis umgesetzt. Die Sonderfläche bot einen Überblick über die Aktivitäten und Ergebnisse zahlreicher Wissenschaftsorganisationen und ermöglichte es, den Dialog zwischen Forschung und Wirtschaft zu intensivieren.

In Halle 7.0 des Düsseldorfer Messegeländes präsentierten erstmals räumlich zusammengeführt 16 Hochschulen, Institute und Fachagenturen zukunftsweisende Technologien und stellten Antworten und Lösungen für zentrale Fragen der Kunststoff- und Kautschuktechnologie vor. Im Kommunikations- und Diskussionsforum im Zentrum des Science Campus wurden aktuelle Schwerpunktthemen der Branche aufgegriffen. U.a. ging es um die Bereiche
  • Oberflächen (Funktionen und Verfahren)
  • Funktionsintegration (Werkstoffe und Verfahren)
  • Leichtbau (Strukturwerkstoffe und Verfahren)
  • Stoffkreisläufe (Regenerative Rohstoffe, Biokunststoffe, Verwertung) und
  • Scientific Education

Mitglieder des Wissenschaftlichen Rates der K 2013 bzw. Teams aus ihren Instituten bereiteten die Schwerpunktthemen auf.

Aussteller und Partner:
  • Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)
  • Fraunhofer-Allianz POLO mit folgenden Instituten:
    • Angewandte Optik und Feinmechanik – IOF
    • Angewandte Polymerforschung – IAP
    • Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit –LBF
    • Chemische Technologie – ICT
    • Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik – IGB
    • Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut – WKI
    • Lasertechnik – ILT
    • Verfahrenstechnik und Verpackung – IVV
    • Werkstoffmechanik – IWM
  • Hochschule Darmstadt - Institut für Kunststofftechnik
  • Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V.
  • Technische Universität Dresden Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik
  • Institut für Kunststofftechnik, Universität Stuttgart
  • RWTH Aachen - Institut für Kunststoffverarbeitung
  • TU Kaiserslautern
  • Universität Linz
  • Universität Bayreuth

InnovationCompass

Zukunftsthemen für die Kunststoff- und Kautschukbranche

Innovationen prägen die K - wie keine andere Messe. Für die Kunststoff- und Kautschukindustrie bietet sie die größte und dichteste Palette von Ideen und Produkten. Über alle Innovationen, die die Aussteller der K 2013 boten, informierte der InnovationCompass! Die Leitthemen wurden vom hochkarätig besetzten Wissenschaftlichen Rat begleitet und kommentiert.

Auch auf der K 2016 spielt der InnovationCompass eine herausragende Rolle im Messegeschehen.

3D fab + print

Die Verarbeitung von Kunststoff nimmt ständig neue Formen an, wie den 3D-Druck. Der VDMA mit seinem Fachverband Kunststoff und Gummimaschinen begleitet diese Entwicklung mit seinem Engagement für die
Marke 3D fab+print, die auf der K2013 sämtliche Lösungen aus dem Bereich der additiven Fertigungsverfahren vereinte.

Doch in der zukunftsweisenden 3D-Drucktechnik wird nicht nur Kunststoff eingesetzt; auch Metall, Keramik, Gips und Papier werden schon jetzt mit 3D-Druck Verfahren verarbeitet. Die Bedeutung dieser Technologie für die Werkzeugtechnik, Bauteilproduktion, Medizintechnik und Konsumgüterindustrie
ist daher immens. Die Messe Düsseldorf hat aus diesem Grund nicht nur auf der K über die Marke 3D fab+print dem Thema eine besondere Fokussierung gegeben, sondern auch auf den Veranstaltungen der Bright World of Metals, der MEDICA, der COMPAMED und der drupa. So bot sie ihren Ausstellern
und Besuchern die Möglichkeit, die wichtige Zukunftstechnologie 3D-Druck kennenzulernen.

3D fab+print Unternehmen auf der K 2013:

  • alphacam GmbH
  • ARBURG GmbH & Co. KG
  • Bayer MaterialScience AG
  • Concept Laser GmbH
  • DATRON GmbH
  • envisionTEC GmbH
  • EOS GmbH
  • Fraunhofer-Institut ILT
  • Guidolin Girotto S.r.l.
  • Hofmann Innovation Group GmbH
  • LaserMicronics GmbH
  • Lehmann & Voss & Co. KG
  • POLYTEC EMC Engineering GmbH
  • Schneider Prototyping GmbH
  • Schüchl Vakuum-Maschinen
  • SEI S.p.A.
  • SK - Das Kunststoff Zentrum
  • Stratasys GmbH
  • The Cool Tool GmbH
  • Wacker Chemie AG

Bioplastics Business Breakfast

Logo Bioplasics Business Breakfast
Im Rahmen der K 2013 veranstaltete das bioplastics MAGAZINE am 17./18. und 19. Oktober drei "Bioplastics Business Breakfasts" von 8 bis 12:30 Uhr. Bei diesen Veranstaltungen konnten sich Interessierte vor ihrem Messebesuch komprimiert über Biokunststoffe informieren und Kontakte knüpfen.

Jeweils ein Thema stand im Mittelpunkt des Business Breakfast:
  • Bioplastics in Packaging
  • PLA, an innovative Bioplastic
  • Bioplastics in Durable Applications


Design Chain@K

Banner Design Chain
Die Veranstaltung bot sowohl Designern als auch Werkstoffunternehmen die Möglichkeit, anhand mehrerer Präsentationen ihre Verwendung von Werkstoffen bei innovativen Designobjekten aus verschiedenen Produktbereichen zu zeigen. Der Schwerpunkt lag dabei auf Echtzeitfallstudien.

Die Design Chain Conference bestand aus einer Reihe von Sitzungen, die einen Einblick in die praktischen und technischen Aspekte von Innovationen in der Designkette der Kunststoffbranche boten. Betrachtet wurden neben der Kunststoffverwendung der Designer auch Aspekte der Herstellung, der Lieferkette und des Projektmanagements, mit denen sich die Designer auseinandersetzen müssen. Die Präsentationen basierten auf Fallstudien zu Design- und Herstellungsprojekten und wurden von einem Designer und dessen Werkstoffpartner für das Designprojekt, das den Prozess der Designkette wiedergibt, vorgestellt.

Marktsektoren wie die Automobil-und Medizinbranche, Verbraucherelektronik, Verbrauchsgüter, das Baugewerbe, die Verpackungsindustrie, Nachhaltigkeit und Innovationen beim 3D Druck wurden als Hauptbereiche, die während der Konferenz erkundet werden könnten, ausgewählt.

Design Chain Conference
Das Konferenzprogramm konzentierte sich auf folgende Marktsektoren:

Automobilbranche
Das Gewicht von Flugzeugen, Autos, Zügen und Schiffen ist in der Designkette des heutigen modernen Fahrzeugbestands ein entscheidender Faktor geworden. Die Verwendung von leichtgewichtigen Materialien, die haltbar und stabil sind und dabei gleichzeitig eine unverändert gute Leistung bieten, wird heute beim Herstellungsprozess immer beliebter. Hier konnten Sie sich anhören, warum sich Designer in dieser konkurrenzstarken Branche für diese Materialien entscheiden.

Medizinbranche / Gesundheitspflege
Die größere Nachfrage nach präventiven Medizinangeboten und denen zur „Selbsthilfe” ist zusammen mit dem Bedürfnis, kostengünstige und doch patientenfreundliche Produkte für Verbraucher und medizinische Fachkräfte zu produzieren, ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung neuer medizinischer Geräte.

Verbraucherelektronik
Ist die „grüne” Einstellung der Verbraucher das Hauptkriterium für die Entwicklung von umweltfreundlichen Produkten? Treibt diese das Wachstum von innovativen Kunststoffen an oder sind die Funktionalität und das Gesamtdesign auf dem konkurrenzstarken Markt entscheidend?

Verbrauchsgüter
Durch Innovationen bei der Verwendung von Materialien können die Herausforderungen und der wachsende Druck, leichtgewichtige und umweltfreundliche Produkte mit einer hohen Schlagzähigkeit, Leistung und Abriebfestigkeit zu produzieren, bewältigt werden. Für Marken ist das Design ein starkes Unterscheidungsmerkmal und durch die Verwendung von Materialien mit einer überdurchschnittlichen Oberflächenqualität kann eine auffallende Ästhetik erreicht werden. Zusätzlich sorgt die Verarbeitung von Kunststoff für sehr niedrige Produktionskosten.

3D Druck bei der Materialproduktgestaltung
Die schnelle Prototypentwicklung (Rapid Prototyping) gibt es unter Designern schon länger. Dies ist nun aber auch ein beliebtes Thema bei Verbrauchern und steht stark in der Öffentlichkeit! Hier konnten Sie von Branchenexperten mehr über die Mythen und die Wirklichkeit des 3D Drucks erfahren.

Baugewerbe/Bildung/Architektur
Neue Entwicklungen bei der Bauplanung und der steigende Trend, Kunststoff zu verwenden, bieten Architekten die Möglichkeit, bei neuen Konstruktionen innovativ sowie bei der Sanierung von Projekten zweckmäßig zu sein.

Verpackungsindustrie/Nachhaltigkeit/Recycling
Nachhaltigkeit war und ist in der Kunststoffindustrie entscheidend und hat Auswirkungen auf die Nutzungsdauer von Produkten. Die Kunststoffindustrie hat eine Fülle von Antworten auf Fragen zur Nachhaltigkeit, einschließlich verbesserte Wiederverwertbarkeit und neue Materialien, die aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden. Beim Streben nach energieeffizienteren Produkten liegt es oft in der Verantwortung der Kunststoffunternehmen, die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Hier konnten Sie, mehr über die neuen Technologien, die in diesem Marktsektor entwickelt und verwendet werden, erfahren.

Printed Electronics Products and Solutions (PEPSO)

PEPSO Grafik
Printed Electronics als neue, innovative Technologie eröffnet der Kunststoffindustrie weitreichende Chancen. Die folgenden zehn Firmen und Institutionen haben auf der K 2013 mit insgesamt 108 m² im Eingang Nord B ausgestellt: 

  • COATEMA Coating Machinery
  • Durst Phototechnik Digitale Technology GmbH
  • ESMA vzw,
  • Fimor s.a.s.
  • Heraeus Precious Metals GmbH & Co. KG
  • KIWO Kissel + Wolf GmbH
  • OE-A (Organic and Printed Electronics Association)
  • Printcolor Screen AG
  • Sun Chemical Hartmann Druckfarben GmbH
  • VTT Technical Research Center of Finland

Bei der K 2013 stand das Thema der Herstellung von gedruckter Elektronik im Vordergrund. So brachten einige Aussteller Maschinen mit und zeigten Produktionsprozesse vor Ort. Vertieft wurde das Thema zusätzlich durch die Konferenz „Printed Electronics – Chances for the Plastics Industry“, die durch die OE-A (Organic and Printed Electronics Association) im Kongresscenter CCD.Süd.

Pocket Guide - Rubber & TPE

Elastomere auf der K 2013 ganz groß
Unter den rund 3100 Ausstellern aus aller Welt sind viele, bei denen Kautschuke, Silicone und thermoplastische Elastomere im Fokus stehen. Sie bieten Rohstoffe, Additive oder Compounds an, verarbeiten Elastomere oder liefern spezielle Maschinen und Ausrüstung zur Verarbeitung von Elastomeren.

Der Pocket Guide - Rubber & TPE hatte sie alle!
Der praktische Pocket Guide - Rubber & TPE war ein kostenloses Serviceangebot der Messe Düsseldorf in Kooperation mit dem Dr. Gupta Verlag und mit freundlicher Unterstützung des WDK Wirtschaftsverband der Deutschen Kautschukindustrie für Besucher und Aussteller der K 2013. Mithilfe der handlichen kleinen Broschüre wurden die Anbieter von elastomerspezifischen Produkten - inmitten der Vielfalt der Kunststoffe optimal sichtbar und somit für Besucher leichter auffindbar.

Im Pocket Guide - Rubber & TPE fanden die Besucher Hallenpläne, auf denen Messestände hervorgehoben waren, die elastomerspezifische Produkte und Dienstleistungen anbieten. Kombiniert wurde dies mit einer übersichtlichen Auflistung der Unternehmen von A-Z. Angaben zu Kategorien analog zu denen im offiziellen Messekatalog der K 2013 erleichterten die Zuordnung.

Asien Forum

“Asien – Mekka der Kunststoffindustrie?  - Das Fachforum von K-ZEITUNG und K-BERATER
Nach Angaben von PlasticEurope Market Research stehen die Großregionen China, Indien und die 10 Mitgliedsstaaten des ASEAN-Bundes für mehr als ein Drittel der weltweiten Kunststoffproduktion pro Jahr. Trotz temporärer konjunktureller und struktureller Schwächephasen geht für die gesamte Wertschöpfungskette in der Kunststoff- und Kautschukindustrie ohne Asien „nichts mehr“.

Über die Perspektiven der geschäftlichen Entwicklung in den Großregionen Asiens und über wesentliche Trends in den bedeutendsten Anwendungsmärkten diskutierten wir mit Robert Bodingbauer, Management Director Engel Machinery, Seoul Christof Krogmann, Vice President Asia Pacific Lanxess, Hongkong/New Delhi Dr. Carsten Weiss, Director Corporate Purchasing CP/TEC, CP-MAC-AP Bosch, Shangahi.

Doing Business with China

In the first quarter of 2013, year-on-year growth of the Chinese plastics industry exceeded 11.5%, surpassing average industry growth by two percentage points. Significantly more growth is observed in the high-quality segments of the plastics and rubber market, where international players tend to have a competitive edge.

The German-Chinese Business Association (DCV) and Messe Düsseldorf invited trade fair visitors to this China-related prime event at K-Trade Fair. Mr. Werner Dornscheidt (CEO Messe Düsseldorf, Member of Advisory Board of DCV) and Ms. Claudia Frey (Manager Market Data and Information VDMA) welcomed seminar participants.

Experts from the industry and the service sector provided a deep understanding on the drivers and growth patterns of the Chinese rubber and plastics industries. They elaborated on the key factors of successful investment and sales strategies for foreign enterprises wishing to expand in China. The seminar was rounded up by a Get Together with the experts.

Supported by DCV Deutsch Chinesische Wirtschaftsvereinigung E.V. and Messe Düsseldorf GmbH

kai - kunststoff-ausbildungs-initiative

Logo kai Ausbildungsinitiative
Die Kunststoff-Branche bietet spannende Berufsfelder für qualifizierte Talente. Mit der Nachwuchsförderung kai konnten sich interessierte SchülerInnen und StudentInnen auf der K 2013 über Karriereaussichten informieren.

sehen, erleben, staunen!
Die Kunststoff-Ausbildungsinitiative kai machte auf der K 2013 Lust auf einen Beruf in der Kunststoffbranche. In Ausstellungen, Diskussionsrunden, Experimentiershows und auf Forschungsständen konnten Azubis, Schüler und Studenten von morgen die Arbeit mit Kunststoff hautnah erleben.

Wer mit Kunststoff arbeitet, arbeitet mit dem Werkstoff der Zukunft!
kai zeigte Azubis, Schülern und Studenten die vielfältigen Möglichkeiten und aussichtsreichen beruflichen Perspektiven, die die Kunststoff verarbeitende Industrie bereithält. Die kai-Ausbildungsinitiative wurde von Verbänden, Organisationen und Lehreinrichtungen aus der Kunststoffbranche ins Leben gerufen.

Specials auf der K 2016

Auch die K 2016 bietet ein umfangreiches Programm!