28.10.2010

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RAMPF-Gruppe: Tochtergesellschaft RAMPF Group Japan feiert 5-Jähriges Bestehen - Weiteres Wachstum angestrebt

Mit der Gründung der RAMPF Group Japan in Osaka, setzte die RAMPF-Gruppe aus Grafenberg den ersten Fuß auf asiatisches Terrain. In diesem Jahr feiert die Tochtergesellschaft ihren fünften Geburtstag. Mit 4,5 Millionen Euro Umsatz zählt sich das Unternehmen in Japan inzwischen zu den führenden Anbietern von Modellbauwerkstoffen und bedient rund 1.000 Kunden im Inselstaat. Seit kurzem vertreibt das Unternehmen auch Mineralguss für Maschinenbetten.

Der Renner im Produktprogramm von Yoshiaki Naganuma sind Blockmaterialien von RAMPF Tooling. Besonders großer Nachfrage erfreuen sich das Modellbau-Blockmaterial MB-0720 und das Styling-Blockmaterial SB-0470 aus Polyurethan für Ur- und Designmodelle, aber auch für Werkzeuge und Fertigungsmittel. Der Geschäftsführer der RAMPF Group Japan blickt mit Stolz auf die vergangenen fünf Jahre zurück. Sein erstes Ziel, die Produkte der Marke RAKU-TOOL in Japan zu etablieren, hat er zusammen mit Geschäftsführer Matthias Rampf erreicht. Rund 1.000 Kunden verteilt über ganz Japan betreut das Unternehmen heute mit Unterstützung von neun Vertriebspartnern. Zum Kundenkreis zählen auch namhafte Automobilhersteller wie Honda R&D und Toyota. "Qualität, Preis-Leistungsverhältnis und die weltweite Verfügbarkeit unserer Produkte machen den Erfolg aus. Bestellungen, die heute eingehen, liefern wir am nächsten Tag aus", erzählt Naganuma. Aber auch der technische Service werde von den Kunden geschätzt, so der Geschäftsführer. Rund 80 Besuche im Monat absolvieren die Mitarbeiter Takao Tsutsui, Kaszushige Kashiwagi und Akagawa Yasuhiro, um neue Produkte vorzustellen und Kontakte zu pflegen.

Japanische Kunden sind technologiebegeistert
Eine immer wichtigere Rolle im Produktportfolio der RAMPF Group Japan spielen konturnahe Pasten auf der Basis von Epoxidharz. Seit der Markteinführung haben die Experten der RAMPF Group über 100 Live-Vorführungen beim Kunden gemacht. Drei Kunden haben bereits in eine eigene Maschine für den Pastenauftrag investiert, viele greifen auf den Lohnservice der RAMPF Group Japan zurück. Zu den Anwendungsgebieten der Close Contour Pasten zählen der Automobil- und Schiffsbau, die Windenergie sowie die Luftfahrt. "Die Materialien stehen für einen wirtschaftlichen Modell- und Formenbau. Sie lassen sich schnell und einfach verarbeiten. Je nach Anwendung können sie bereits nach 24 Stunden Härtung bei Raumtemperatur zum fertigen Modell gefräst werden", erläutert Naganuma. Sein großes Produkt-Knowhow kommt nicht von ungefähr. Schließlich ist der 53-Jährige zugleich Entwicklungsleiter bei RAMPF Tooling. In den kommenden Jahren will der Chemiker sein Produktangebot stetig erweitern. Seit kurzem vertreibt er Mineralguss für Maschinengestelle der Marke EPUCRET in Japan. Sie werden am Standort Taicang in China hergestellt. Im nächsten Schritt stehen Reaktionsharze und Mischsysteme für die Automobilindustrie an. In allen Bereichen rechnet Naganuma mit zweistelligen Zuwachsraten. Seinen Optimismus schöpft er auch aus den Marktdaten. In Japan werden weltweit die meisten Fahrzeuge hergestellt, aber auch im Maschinenbau zählt das Land zu den weltgrößten Produzenten.

"Wir sind überzeugt, in Japan weiter kräftig zu wachsen. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass japanische Kunden überaus anspruchsvoll sind, zugleich aber sehr offen für neue Produkte und Technologien. Auf Basis eines gemeinsamen Qualitätsverständnisses werden wir mit innovativen Produkten weiter punkten können", bestätigt Matthias Rampf, geschäftsführender Gesellschafter der RAMPF-Gruppe. Der 33-Jährige hat die Tochtergesellschaft in Japan vor fünf Jahren mit aufgebaut.