12.01.2011

www.plasticker.de

RAMPF Ecosystems: Matthias Rampf übernimmt Geschäftsführung

Zum ersten Januar 2011 hat Matthias Rampf die Geschäftsführung der RAMPF Ecosystems GmbH & Co. KG mit Sitz in Pirmasens übernommen. Er tritt damit die Nachfolge seines Vaters Rudolf Rampf an, der sich aus dem operativen Geschäft der RAMPF-Gruppe zurückgezogen hat. RAMPF Ecosystems gehört seit 2003 zum internationalen Unternehmensverbund.

"Wenn es gut läuft, gibt man Verantwortung gerne ab", freut sich Rudolf Rampf, der einen weiteren wichtigen Schritt in der Nachfolge der RAMPF-Gruppe gemacht hat. Zum Jahresende hat sich der Firmengründer aus der operativen Geschäftsführung zurückgezogen. "Ich bin überzeugt, dass meine Söhne Michael und Matthias unsere Position als starker Mittelständler weiter ausbauen werden. Mein Lebenswerk ist bei ihnen in besten Händen", so Rampf. Der 66-Jährige hat das Unternehmen vor 30 Jahren zusammen mit seiner Frau Eva-Marion gegründet. Ab sofort widmet er sich nur noch seinen Aufgaben als Vorsitzender der Geschäftsleitung der RAMPF Holding GmbH & Co. KG, die als Dachgesellschaft über die Geschäfte der Mitgliedsfirmen wacht. Die RAMPF-Gruppe mit Sitz in Grafenberg bei Metzingen gehört mit rund 410 Mitarbeitern und einem geplanten Umsatz von 85 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2010/2011 zu den führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Reaktionsgießharze und Maschinensysteme. Neben den inländischen operativen Firmen RAMPF Dosiertechnik (Zimmern o.R.), RAMPF Giessharze (Grafenberg), RAMPF Tooling (Grafenberg), RAMPF Ecosystems (Pirmasens) und E-PUCRET Mineralgusstechnik (Wangen b. Göppingen), zählt die RAMPF-Gruppe drei Auslandsgesellschaften in China, Japan und den USA.

Weitsichtige Nachfolgeregelung
Matthias Rampf, der als geschäftsführender Gesellschafter der RAMPF Holding für die Bereiche Forschung und Entwicklung, Technik, Produktion sowie Service verantwortlich zeichnet, übernimmt im Zuge der Nachfolgeregelung zusätzlich die Geschäftsführung der RAMPF Ecosystems GmbH & Co. KG mit Sitz in Pirmasens. "Die Entscheidung lag nahe, da die Arbeit von RAMPF Ecosystems sehr wichtig für die F&E-Tätigkeiten der RAMPF-Gruppe ist. Wir stellen uns damit den aktuellen Herausforderungen der Ressourcenverknappung. Ich freue mich, auf diesem Wege unser Unternehmen weiter zukunftsfähig zu machen", erläutert Matthias Rampf. Der 33-Jährige ist studierter Betriebswirt und seit 2005 im Familienunternehmen tätig. Bis zu seiner Berufung zum geschäftsführenden Gesellschafter im Jahr 2008 baute er die RAMPF Group Japan in Osaka auf.

RAMPF Ecosystems forscht an nachwachsenden Rohstoffen
RAMPF Ecosystems gehört seit 2003 als PUR- und PET-Recycling-Spezialist zur RAMPF-Gruppe. Produktionsreststoffe und "post-consumer" PET aus Verpackungen (grüner Punkt) sind für Ecosystems keine Abfälle, sondern wertvolle Rohstoffquellen. Diese werden durch spezielle chemische Verfahren zu Polyolen aufbereitet. Die sogenannten Recypole oder Petole fließen erneut in die Herstellung von Polyurethan ein. Kunden sind nicht nur Unternehmen der RAMPF-Gruppe, sondern auch andere Systemhäuser in ganz Deutschland. Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt ist die Erforschung von Polyolen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Rapsöl.

Gesicherte Nachfolge Schritt für Schritt
Einen ersten Schritt in der Nachfolge hat die Eigentümerfamilie bereits im Jahr 2005 gemacht. Damals trat Michael Rampf, der ältere Sohn des Firmengründers, in die Geschäftsführung der Dachgesellschaft (RAMPF Holding GmbH & Co. KG) ein. Der 36-jährige Betriebswirt ist seitdem als geschäftsführender Gesellschafter verantwortlich für die Bereiche Vertrieb und Marketing, Qualitätsmanagement, IT, Sicherheit und Personal innerhalb der Gruppe.

Über RAMPF Ecosystems
Die RAMPF Ecosystems GmbH & Co. KG mit Sitz in Pirmasens gehört seit 2003 als PUR- und PET-Recycling-Spezialist zur RAMPF-Gruppe. Das Leistungsspektrum umfasst:

• Lieferung von maßgeschneiderten Polyolen / Unterstützung bei Entwicklung von Polyurethansystemen
• Formteil-Herstellung (Hartschaum/Halbhartintegralschaum) für Prototypen, Null- und Kleinserien, Gewicht pro Formteil: < 10 g bis 5 kg, Erfahrung mit Inmould Coatings
• Flexible Stückzahlen: 1 Stück bis 200.000 Teile/Jahr
• Qualitätssicherung durch Prüfung physikalischer Werte im eigenen Labor
• Engineering für geschlossenen Kreislauf: RAMPF übernimmt auch den Anlagenbau direkt beim Kunden, um vor Ort den Kreislauf aus PUR-Verarbeitung, Reststoffverwertung und erneutem Einsatz der gewonnenen Polyole zu schließen