25.07.2011

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RAMPF Giessharze: QS-Zertifizierung ISO/TS 16949 für die Serien- und Ersatzeilproduktion in der Automobilindustrie

Die Firma RAMPF Giessharze hat für ihr Qualitätsmanagement für die Serien- und Ersatzteil-Produktion in der Automobilindustrie nun die wichtige automobilspezifische Zertifizierung ISO/TS 16949 erhalten, teilt das Unternehmen mit. Der Hersteller von Polyurethan- und Epoxidharzsystemen unterzog sich entlang der vorgegebenen Qualitätsmanagementkriterien einer strengen Prüfung. Dazu hat RAMPF Giessharze, ein Unternehmen der weltweit aktiven RAMPF-Gruppe, den TÜV-Saarland mit ins Boot geholt, der das Unternehmen auf Herz und Nieren geprüft hat. Über einen Zeitraum von zwei Jahren wurden sowohl die Konformität der Prozessabläufe mit den Anforderungen der ISO/TS 16949, also auch mit den zutreffenden kundenspezifischen Anforderungen und mit den vor Ort vorhandenen Verfahrens- und Arbeitsanweisungen geprüft. "Nach harter Arbeit haben wir jetzt die lang ersehnte ISO/TS-Norm 16949 erhalten", freut sich Ralph Lutz, Leiter des Qualitätsmanagements bei der Firma RAMPF Giessharze.

Ende Mai 2011 hat den weiteren Angaben zufolge der TÜV-Saarland der RAMPF Giessharze offiziell bestätigt, dass die Forderungen der ISO/TS 16949 wirksam umgesetzt wurden. Darüber hinaus habe der TÜV-Saarland den Hersteller von spezifikationsgerechten Harzen für den hohen Reifegrad bei der Erstzertifizierung gelobt. Hervorgehoben wurden demnach die klare Unternehmensvision, das Ziele- und Kennzahlensystem, die sichere und technisch gut ausgestattete IT sowie die anspruchsvollen internen Audits der RAMPF Giessharze.

Im Vergleich zur DIN EN ISO 9001 werden in der ISO/TS weitere detaillierte Anforderungen an ein Qualitätsmanagement gestellt. "Damit satteln wir nun 100 Prozent drauf", beschreibt Ralph Lutz stolz. Die Anwendung von fortschrittlichen QM-Methoden oder die stärkere Verzahnung mit den QM-Systemen der Unterlieferanten komme dabei jedem Kunden zugute.

Über RAMPF Giessharze
Die Lösungen von RAMPF Giessharze sind in zahlreichen Anwendungen im Automobil zu finden. Automobilisten wie BMW, Daimler, Chrysler und Toyota gehören ebenso zu den Kunden des Unternehmens wie die Zulieferer Brose, Bosch und IFM. Kühlerlüftersteuerung, Sensoren, DC/DC-Wandler, Türmodule, Elektrogehäuse, Scheinwerfergehäuse, Lüftungsgitter u.a. werden mit direkt applizierten Dichtungsschäumen abgedichtet, geschützt, vergossen oder mit intelligenten Gießharzsystemen verklebt. Die Produkte basieren auf Polyurethan, Epoxid und Silikon.

Das Unternehmen setzt auf Kundenwunsch auch Polyole aus Recyclingmaterial oder auf Basis nachwachsender Rohstoffe ein. Diese Werkstoffe liefert RAMPF Ecosystems, ein Schwesterunternehmen im Unternehmensverbund der RAMPF-Gruppe, die sich zu den führenden Spezialisten für Reaktionsgießharze und Maschinensysteme zählt. Aktuell zählt der Unternehmensverbund 450 Mitarbeiter. Seine Präsenz am Markt sichert sich RAMPF mit acht operierenden Firmen. Drei davon haben ihren Sitz im Ausland: in den USA, Japan und China.