08.06.2010

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RAMPF Tooling: Nachwuchs-Modellbauer aus Bad Wildungen gefördert

Ein Schiffsrumpf machte den Nachwuchs der Bundesfachschule Modellbau aus Bad Wildungen zwar nicht zu Kapitänen, gab aber dennoch einen guten Einblick was den zukünftigen Modellbauer erwarten kann. Kürzlich informierten Experten von RAMPF Tooling rund 40 Schüler über neue Systeme und Verarbeitungstechniken - von Blockmaterial, Oberflächenharzen über Laminierpasten bis zum Gießharz. Höhepunkt war die Fertigung eines Bootrumpfes nach dem Resin Infusion Verfahren.

Das Programm des Seminars war sehr umfangreich. Die etwa 40 Schüler der Bundesfachschule Modellbau aus Bad Wildungen bekamen dabei nicht nur einen umfassenden theoretischen Einblick in die Tooling-Welt, sondern durften auch selbst mitarbeiten. So konnten die Teilnehmer aus verschiedenen Produkten der Marke RAKU-TOOL Teile und Muster anfertigen. Die Experten von RAMPF Tooling, Bernhard Deliege, Matthias Traxel und Marcus Vohrer, stellten dabei unterschiedliche Herstellungswege wie Gießen, Schichtbau und Fräsen vor.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Fertigung eines Schiffsrumpfes nach dem Resin Infusion Verfahren. Das Harzinfusionsverfahren dient in der Regel zur Herstellung von großen Bauteilen. Am Bootrumpf-Modell konnten die Nachwuchs-Modellbauer erfahren, worauf es bei dieser Technologie ankommt. Die verschiedenen Arbeitsschritte demonstrierten Deliege, Traxel und Vohrer bis ins Detail. Angefangen vom trockenen Einlegen des Gewebepakets bis zur Injektion des Reaktionsharzes mittels Druckgefälle, das durch ein Vakuum erzeugt wird. Bei den verschiedenen Arbeitsschritten unterstützten auch die Schüler. "Indem die Schüler selbst mitmachen, umso größer ist der Lerneffekt", erläutert Bernhard Deliege, Verkaufsleiter Nord bei RAMPF Tooling.

Weitere Informationen: www.rampf-tooling.de, www.rampf-gruppe.de