12.07.2010

BARLOG plastics GmbH

RIALOX, KEBATER, GRILON, GRIVORY - Breites Sortiment halogenfrei flammgeschützte Werkstoffe für den E&E-Markt von BARLOG plastics

Europäische und amerikanische Behörden schränken den Einsatz halogenhaltiger Verbindungen als Flammschutzmittel wegen gesundheitlicher Bedenken immer weiter ein. Die Zulieferer der Elektro- und Elektronikbranche setzen jedoch vielfach weiter auf die altbekannten Produkte – dabei sind alternative, halogenfreie Produkte inzwischen für breite Anwendungsbereiche verfügbar.

Flammschutzmittel auf Basis halogenhaltiger Verbindungen werden in weiten Bereichen der Kunststoffindustrie seit vielen Jahren als effektive Zusatzstoffe zur Verbesserung des Brandverhaltens eingesetzt. Sie haben sich in vielen Bereichen insbesondere auf Grund der niedrigen Kosten, der hohen Effizienz und der im Vergleich zu anderen Flammschutzsystemen geringen Dosierung am Markt durchgesetzt.

Mit zunehmendem Wissen über die Auswirkungen chemischer Verbindungen auf die Umwelt und auf die Gesundheit der Verbraucher geraten aber gerade diese halogenhaltigen Verbindungen immer öfter ins Visier der internationalen Behörden. So wurde von den EU-Behörden bereits mit der RoHS-Richtlinie (2002/95/EG) der Einsatz einiger halogenhaltiger Flammschutzmittel (Penta- und Octabromdiphenylether sowie einige chlorierte Verbindungen) verboten und weitere Stoffe auf den Prüfstand gestellt.

In den letzten Monaten wurden weitere Stoffe als besonders kritisch eingestuft. So wurde z. B. HBCDD (Hexabromcyclododecan) von den EU-Behörden auf die SVHC-Kandidatenliste*1 gesetzt und die amerikanische Umweltschutzbehörde EPA hat mit den großen Herstellern von Decabromdiphenylethern („Deca“, PBDE) ein Programm zum systematischen Auslauf der Produktionen bis Ende 2012 vereinbart.

Als Begründung wird dazu immer angeführt, dass diese Stoffe sich in der Umwelt anreichern und potenzielle Gesundheitsrisiken für den Verbraucher darstellen können.

Auch wenn die Herstellerverbände sich zu Emissionsreduktionsprogrammen verpflichten und einige gängige halogenhaltige Flammschutzmittel von den EU-Behörden als wenig kritisch bewertet werden, gehen immer mehr große Hersteller von Elektronikgeräten für den Endverbraucher dazu über, den Einsatz von halogenhaltigen Flammschutzmitteln im Rahmen von „Green-IT“-Programmen grundsätzlich einzuschränken oder ganz zu verbieten.

Das ist auch wenig verwunderlich, da eine mögliche Gesundheitsgefährdung für die Verbraucher - und mag Sie auch für manchen noch so gering erscheinen - für jede große Marke ein erhebliches Risiko eines irreparablen Image-Schadens darstellt. Schließlich bietet der Rohstoffmarkt inzwischen auch hervorragende Alternativen zu herkömmlichen flammgeschützten Werkstoffen ohne den Einsatz halogenhaltiger Verbindungen an, so dass diese in vielen Fällen gar nicht mehr nötig sind.

BARLOG plastics bietet ein breites Sortiment halogenfrei flammgeschützter Werkstoffe auf Basis der in der Elektro- und Elektronikbranche bewährten Werkstoffe KEBATER PBT, RIALOX des Partnerunternehmens Ria Polymers sowie GRILON und GRIVORY von EMS-Grivory für die Herstellung von technischen Teilen wie Steckverbindern, Gehäusen, Trägerrahmen und anderen mechanisch belasteten oder funktionsintegrierten Bauteilen an und ermöglicht damit die Substitution halogenhaltiger Verbindungen und damit eine konsequente Ausrichtung auf die zukünftigen Anforderungen des Elektro- und Elektronikmarkts.