25.01.2010

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RIGK: Pilotprojekt zur Rücknahme von Ballenstretchfolie geplant

In Deutschland, wie in anderen europäischen Ländern, ist die Konservierung von Milchvieh- / Pferdefutter in Ballen ein gängiges Verfahren, das zunehmend an Bedeutung gewinnt. Um eine möglichst optimale Futterqualität zu gewährleisten, werden die Ballen mit einer hochtechnisierten PE-Folie (Bild) umwickelt.

Bisher gibt es in Deutschland nach Angaben der RIGK keine einheitliche und praktikable Entsorgungslösung für diese Ballenstretchfolie. Vielmehr bestehe in einigen Gebieten keine Möglichkeit für den Landwirt, gebrauchte Ballenstretchfolie zu entsorgen.

Des Weiteren sei mit Blick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen zu beobachten, dass eine steigende Zahl europäischer Länder (Schweden, Norwegen, Island), die Verpflichtung zur Rücknahme von Agrarfolien in ihrer Gesetzgebung unter dem Gesichtspunkt EPR (Extended Producer's Responsibility) verankert.

Da RIGK bereits als Betreiber des PAMIRA-SYSTEMs zur Annahme restentleerter und gespülter Pflanzenschutzmittelverpackungen - speziell im Zielmarkt Landwirtschaft - über langjährige praktische Erfahrung und gute Beziehungen verfügt, hat sich das Unternehmen entschlossen, 2010 ein Pilotprojekt zur Rücknahme von Ballenstretchfolie zu starten, heißt es in der aktuellen Ausgabe des RIGK-Reporter, 2010 - Jahrgang 16, Ausgabe 1.

Weitere Informationen: www.rigk.de