13.04.2012

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Radicigroup: Umsatzsteigerung auf 1,238 Milliarden Euro in 2011

Mit 10 % mehr Umsatz im Bereich Kunststoffe (auf 259 Mio. Euro) weist diese Sparte für 2011 die höchste Steigerungsrate der drei Bereiche innerhalb der Radici-Unternehmensgruppe auf. Es folgen die Synthetikfasern mit plus 7 % (612 Mio. Euro) und Chemikalien (plus 5 % auf 491 Mio. Euro). Ebenso wurde ein Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) von 120 Mio. Euro gemeldet. Das Eigenkapital sei um 69 Mio. Euro erhöht worden, womit die Eigenkapitalquote auf 57% gestiegen sei.

Wie in den Jahren zuvor habe man sich auf die Konsolidierung der Gruppe konzentriert, die einerseits zu neuen Übernahmen, Investitionen in Produktionstechnologien, die Konzentration auf den Kundenservice und die Qualität, andererseits zur Schließung und Abtretung von Unternehmen geführt habe, die sich als wenig strategisch für das erwiesen hatten. Dazu gehörte die deutsche Deufil GmbH und die georgische Caucasian PET. Mit Übernahme der deutschen Dorix GmbH im vergangenen Jahr, nach eigenem bekunden Marktführer in Europa bei der Herstellung von Flockfaser-Produkten aus Nylon 6, sei die Präsenz im Polyamidsektor gefestigt. Die Gesamtinvestitionen haben demnach bei 40 Mio. Euro gelegen.

Für das Jahr 2012 habe der Vorstand bereits weiteren Investitionen über 25 Mio. Euro zugestimmt. Dieser Wert sei allerdings noch nicht endgültig, er könne bei Verbesserung der Wirtschaftslage steigen.

Seit 2008 wurden gemäß bericht die Schulden um 200 Mio. Euro abgebaut und der Umsatz um 30 % gesteigert. Das Verhältnis Schulden zu Eigenmittel wird aktuell mit 0,74 ausgewiesen mit Verbindlichkeiten 267 Mio. Euro Ende 2011, von denen 57 % mittelfristig sind.