23.08.2010

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Rampf stellt Klebtechnologie mit Induktion vor

Niederdruck-Anlage DC-CNC mit integriertem InduktionsgerätDurch die stabile Verbindung lässt es sich in Abhängigkeit vom Bauteil nach 30 - 60 s weiter verarbeiten. Da der Kleber erst bei Temperaturzuführung aushärtet, ist Raku-PUR 49-2452 somit jahrelang bei Raumtemperatur haltbar, so das Unternehmen. Das neue Material ist insbesondere geeignet zum Verkleben von Fenster- und Türrahmen aus Metall. Auch das Fügen nichtmetallischer Materialien soll in Zukunft möglich sein. Ein Klebstoff, der Induktionspartikel enthält, wird bereits getestet. Dieser hätte den Vorteil, dass das Bauteil nur an den Klebestellen erwärmt wird und eine Aushärtung im Wärmeofen entfiele. Eine Bauteilverformung durch zu hohe Umgebungstemperaturen wäre damit ausgeschlossen.Das Schwesterunternehmen Rampf Dosiertechnik stellt die passende kompakte Niederdruck-Dosierzelle DC-CNC für den Materialauftrag mit integriertem Induktionsgenerator auf der Bondexpo vor. Der Induktionsgenerator kommt von der Fa. Hüttinger Elektronik und gehört zur TruHeat HF Serie 5000. Bei der DC-CNC Anlage bilden die Verfahrachse, Materialaufbereitung und Dosiertechnik eine kompakte Einheit. Die nahe an der Mischeinrichtung angeordneten Dosierpumpen sowie das Minimalmengen-Kolbendosiersystem M-KDS bieten Dosiergenauigkeit und -dynamik. Vorteil des Mischsystems ist, dass die geringen Materialmengen durch das dynamische Mischverfahren intensiv verarbeitet werden. Die volumetrische Dosierung des Kolbendosiersystems ermöglicht ein gleichbleibendes, viskositätsunabhängiges Dosierergebnis und ist weitgehend unabhängig von der Art der verwendeten Füllstoffe. Die Kolbendosierer werden servohydraulisch angetrieben und können einen weiten Bereich unterschiedlicher Mischungsverhältnisse abdecken.

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