19.01.2012

Universität Bremen

Randzoneneingeschaften von Maschinenbauteilen im Fokus

Bremer Produktionstechniker holt internationale Konferenz zur Bedeutung der Randzoneneigenschaften von Bauteilen nach Bremen. Die Tagung findet vom 30. Januar bis 1. Februar 2012 im Bremer Atlantic Grand Hotel statt.

Turbinenschaufeln, Kugellager, Kurbelwellen und Außenhüllen von Flugzeugen werden im Betrieb stark beansprucht. Besonders belastet sind die Randzonen dieser Bauteile. Funktionieren die sensiblen Bereiche zuverlässig und fehlerfrei, verlängert sich die Lebensdauer der Bauelemente. Vor dem Hintergrund von Ressourcenschonung und Leichtbau von Maschinen sind die Randzoneneigenschaften von Bauteilen wie Oberflächenrauheit, Härte und Eigenspannungen weltweit verstärkt in den Fokus von Industrie und Wissenschaft gekommen. Sie sind auch das Thema der 1st CIRP Conference on Surface Integrity (CSI), die vom 30. Januar bis 1. Februar 2012 im Bremer Atlantic Grand Hotel stattfindet. Die Tagung wird auf Initiative der Internationalen Akademie für Produktionstechnik (CIRP) veranstaltet. Nahezu 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt werden sich in Vortragsreihen und Diskussionen auf den aktuellen Wissenstand der „Surface Integrity“ bringen.

Bremen ist nicht zufällig zum Veranstaltungsort gewählt worden. Der Bremer Ingenieurwissenschaftler Professor Ekkard Brinksmeier, Hochschullehrer im Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen und Abteilungsleiter im Institut für Werkstofftechnik (IWT), ist national und international ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Randzonenbeeinflussung durch Fertigungsprozesse. Zusammen mit seinem Mitarbeiter-Team bereitet er seit zwei Jahren die internationale Veranstaltung vor und hat jetzt ein bemerkenswertes Programm zusammengestellt. In 43 Vorträge und 20 Posterpräsentationen werden aktuelle Beiträge aus Industrie und Forschung vorgestellt.

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