17.12.2010

www.plasticker.de

Rehau: Innovative Ideen und Arbeiten mit Technikpreisen ausgezeichnet

Nachdem die Rehau-Gruppe vor rund einem Monat herausragende Abschlussarbeiten zu Wirtschaftsthemen ausgezeichnet hatte, wurden nun die Technikpreise 2010 und der interne Innovation Award verliehen. Die Vergabe des Technikpreises fand zum neunten Mal statt.

Der erste Preis und damit 3.000 Euro ging an Dr.-Ing. Markus Steeg für seine Dissertation "Prozesstechnologie für Cyclic Butylene Terephthalate im Faser-Kunststoff-Verbund".

Den zweiten Preis und 2.000 Euro erhielt Dr. Lorenz J. Bonderer für die Dissertation "Assembling colloids into complex materials: artificial nacre, free-standing, ultrathin ceramic foils and particle networks".

Über den dritten Preis und 1.000 Euro freute sich Dr. Ranjit S. Joshi (Dissertation "Selektive OH-Oberflächenfunktionalisierung von Polymeren in Unterwasserplasma").

Der Sonderpreis, die Teilnahme an einem Seminar im Wert von 1.000 Euro ging an Carolin Adler für die Diplomarbeit "Compoundierung von Werkstoffen aus der Klasse der Biopolymere".

Prof. Robert Geigenfeind von der FH Deggendorf und Prof. Volker Altstädt von der Universität Bayreuth bildeten mit Dr. Peter Michel, Dr. Thomas Rhoenisch, Dr. Ralf Sander und Niklas Braun (alle Rehau) die Jury. Das Gremium bewertete Innovationsgehalt, Logik, Methodik, Darstellung, Umsetzbarkeit und die Internationalität der Arbeiten. "Alle Arbeiten zeichnen sich besonders dadurch aus", so CEO Rainer Schulz, "dass die Preisträger ein technisches Problem nicht einfach nur theoretisch analysiert haben, sondern Lösungen präsentierten, die bereits den Weg der praktischen Umsetzung aufzeigen".

Auch interne Leistungen nachdrücklich würdigen
Ebenfalls im feierlichen Rahmen verliehen wurden die internen Innovationspreise. In der Kategorie Produkte stand schließlich ein 16-köpfiges Team auf dem Treppchen, das das Fensterprofilsystem Geneo ins Leben gerufen hatte. In der Kategorie Verfahren/Werkstoffe feierten die Mitarbeiter ihren Erfolg im Bemühen, einen innovativen Fertigungsprozess für Polymerfittinge zu entwickeln. Der dritte Preis ging an zwei Mitarbeiter für ein Verfahren, um das Flatterverhalten hinterer Stoßfängersysteme bereits in einem frühen Entwicklungsstadium durch Simulationen untersuchen zu können. Hierbei waren sie so erfolgreich, dass sie in der Kategorie Geschäftsprozesse ebenfalls mit einem Innovation Award belohnt wurden. Den vierten Innovation Award holte sich eine Arbeitsgruppe, die zum Thema Erdwärmesonde frühzeitig einen umfassenden Schutzrechtskomplex aufbaute und damit innerhalb der Kategorie "Urheberrechte" siegte.