24.11.2014

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Rehau: Stossfängerfertigung für den neuen Audi TT im ungarischen Győr

Für das Stoßfängerpaket des neuen Audi TT holte sich der Automobilhersteller erneut den Automobilzulieferer Rehau ins Boot. Der Entwicklungspartner mit Stammsitz in Rehau in Oberfranken fertigt die Bauteile für die Front- und die Heckpartie des Sportwagens an seinem ungarischen Standort Győr (siehe auch plasticker-News vom 16.07.2013).

Im Oktober 2013 offiziell eingeweiht, ist das Rehau Werk im ungarischen Győr seither eine feste Größe im internationalen Fertigungsnetzwerk des Automobilzulieferers Rehau. Rund 280 Mitarbeiter sind hier tätig. Neben den Stoßfängern für das Audi A3 Cabriolet und die Audi A3 Limousine laufen seit 2014 nun auch die der neuen Audi TT-Modelle in Győr vom Band. Und zwar für alle Derivate: die Basis-Linie, die S-Line Pakete und die TTS-Modelle. In Győr werden auch die Schwellerverkleidungen für den Sportwagen gefertigt. Das lackierte Bauteil, ein mit Kanten abgesetzter Schweller, prägt ebenfalls in jedem Modell das Erscheinungsbild des neuen Audi TT und erinnert - ähnlich wie die breiten Radläufe - an die erste TT-Generation.

Anspruchsvolle Entwicklungspartnerschaft
Für die aktuell dritte Generation entwickelte der Zulieferer in enger Zusammenarbeit mit dem Automobilhersteller in Deutschland die Details für ein gänzlich neues Frontantlitz: "Die Designvorgaben des Kunden - ein in der Horizontale extrem verlaufender großformatiger Stoßfänger-Überzug mit einem sehr breiten aber filigranen, hochglanzlackierten Kühlerschutzgitter - stellten hohe optische Anforderungen dar", sagt Dr. Manfred Rudlof, zuständiger Projektleiter beim Polymerspezialisten. "Der Stoßfänger muss einerseits ein hohes Maß an Stabilität aufweisen und andererseits bis ins kleinste Detail nahezu nahtlos an andere Bauteile wie Kotflügel oder Kühlerschutzgitter anschließen", verrät der Experte. Eine "reizvolle" Aufgabe sei die Konstruktion des Stoßfängers vor allem deshalb gewesen, weil er die Diamantform des Single-Frame-Grills geradezu "umspielt". Für Werkzeuge und Werkzeugauslegung habe diese spezielle Form deutliche Auswirkungen gehabt, sagt Rudlof weiter. Die zweiflutige Auslegung des Heckstoßfängers sei ebenfalls besonders anspruchsvoll umgesetzt worden.

Insgesamt war ein 15-köpfiges Team am Standort Rehau an der Entwicklungszusammenarbeit mit Audi für den neuen TT tätig.

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