21.08.2013

www.gupta-verlag.de/kautschuk

Rehau nimmt neues Werk in Ungarn in Betrieb

Die Produktionsstätte, in der ausschließlich Systembauteile für die Automobilindustrie gefertigt werden, soll im Herbst offiziell eingeweiht werden. Dann werden rd. 130 Werksmitarbeiter im Dreischichtbetrieb in der Fertigung tätig sein. Rehau hat über 50 Mio. EUR in den Neubau vor den Werkstoren von Audi investiert. Insgesamt rd. 200 neue Arbeitsplätze sollen im neuen Werk entstehen. Der Werksneubau in Györ umfasst neben Spritzguss-, Lackier- und Montagehallen auch Räumlichkeiten für die Verwaltung, Konfektion, Lagerung und Logistik. Herzstück des neuen Maschinenparks ist die modulare, auf CO<sub>2</sub>-Reinigung basierende Lackieranlage - eine ­Eigenentwicklung des Unternehmens. Vorgänger dieser Anlage hätten sich bereits an den Produktionsstandorten Viechtach und Port Elizabeth, Südafrika, bewährt. Für Audi montiert Rehau am Standort Györ bereits seit 2005 im Dreischichtbetrieb Stoßfängervarianten für verschiedene Modelle und liefert sie direkt ans Band des Automobilherstellers. Der Ausbau zu einer eigenen Produktionsstätte auf mehr als 24?000 m<sup>2</sup> sei auf die Aufträge für die Stoßfängersysteme des neuen Audi TT und des Q7 zurückzuführen, so das Unternehmen. Künftig sollen die vorderen und hinteren Stoßfängersysteme der beiden Modelle sowie für das A3 Cabrio und Coupé vor der lokalen Endmontage in Györ spritzgegossen und lackiert werden. Bisher sind für diese Modelle die Außenanbauteile im niederbayerischen Viechtach produziert worden. Hier seien die Ressourcen dank neuer Modellanläufe jedoch ausgeschöpft, so Rehau.

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